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Rollmaterial:                     


BVB: Motorwagen Ce 2/2 173-216

Die in den letzten Betriebsjahren einheitlich erscheinende Serie der Wagen 173 bis 216 ist gekennzeichnet durch ein breites, durchgehendes Dachbord. Die Ablieferung der Fahrzeuge erfolgte in fünf Serien, die technisch wesentliche Unterschiede aufwiesen: Ein Teil der Wagen war ohne Luftbremse, ein Teil mit der bewährten Druckluftbremse, und ein Teil mit der damals neuartigen Öldruckbremse nach System Pieper ausgerüstet. Ferner unterschieden sich die Serien im ursprünglichen Anstrich, sie hatten unterschiedliche Stromabnehmer (Lyrabügel oder Scherenpantograf), und der Innenraum hatte unterschiedliche Sitzanordnungen:

  • 1. Serie: 173-182: Wagen 173-177 ab Werk mit Luftdruckbremse, Wagen 179-181 ohne Luftdruckbremse, Wagen 178‘ (=182‘‘) mit Pieperbremse. Lyrabügel. Umklappbare Sitzlehnen. Holzsitze. Grosse Dachreflektoren.
  • 2. Serie: 183-192: Ab Werk mit Pieperbremse und Scherenstromabnehmer. Grosse Dachreflektoren.
  • 3. Serie: 193-200: Ab Werk ohne Luftdruckbremse. Lyrabügel. Grosse Dachreflektoren.
  • 4. Serie: 201-206: Ab Werk mit Luftdruckbremse. Lyrabügel. Frontale Lüftungsschlitze. Kleine Dachreflektoren.
  • 5. Serie: 207-216: Ab Werk mit Luftdruckbremse. Radstand 3.1m. Verlängerter Innenraum, erste Serie mit festen Sitzen. Scherenpantograf, Brosebandkasten. Frontale Lüftungsschlitze. Kleine Dachreflektoren.

Nachdem am 24.April 1947 ein solcher Motorwagen ohne Druckluftbremse durch Bremsversagen das schwerste Tramunglück in der Geschichte der BVB verursacht hatte, wurden in der Folge alle Wagen der Serie 173 bis 216 mit der bewährten Luftdruckbremse ausgerüstet, die unbefriedigenden Pieper-Öldruckbremsen wurden ebenfalls ersetzt.

Ab Mitte der Fünfzigerjahre des letzten Jahrhunderts wurden einige Fahrzeuge zu Einrichtungswagen umgebaut.

Ab 1968 hat Jürg Meister minutiös Buch geführt über Besonderheiten des Innenausbaus. Diese Details sind weiter unten bei den einzelnen Wagen erwähnt. Das Innendach bestand ursprünglich aus Holzlatten (bis Wagen 199 urprünglich braun), die farblich später teilweise verändert oder durch ein Kunststoffdach ersetzt wurden. Die Seitenwand bestand ursprünglich aus wahrscheinlich dunkelbraunen Paneelen. Die umlegbaren Rückenlehnen der Sitze bestanden aus Holzlatten. (Quelle: J. Meister).

Die Fahrzeuge standen auf allen Linien im Einsatz, und zwar solo, mit B2 und B3-Anhängern (1947 vorübergehend sogar mit B4-Anhängern auf der Linie 18, zu diesem Zweck wurden die Be 2/2 164, 167-169, 201-206 angepasst. Info W.Liechti). Auf der Linie 11 verkehrten regelmässig von diesen Zweiachsern gezogene Züge mit bis zu vier B2- oder B3- Anhängern. Die letzten dieser Zweiachser verkehrten bis 1979 im Fahrplanverkehr auf der Linie 7. Von keiner heute nicht mehr in Betrieb stehenden Fahrzeugserie sind derart viele Exemplare erhalten geblieben wie von diesen robusten Zweiachsern: Die Wagen 181, 190 und 199 haben ihr letztes Aussehen bewahrt und stehen teilweise für Sondereinsätze in Betrieb. Der Wagen 192 mit seinen bekannten Front-Zierstreifen ist als Einrichtungswagen erhalten geblieben. Der Wagen 215 ist restauriert worden und trägt den Anstrich der Dreissigerjahre, der Einrichtungswagen 205 ist als blauer "Edelweissexpress" mit luxuriösem Innern ausgerüstet. Der Wagen 200 steht als oranger Dienstwagen Xe2/2 2017 in Betrieb, und einige weitere Fahrzeuge wurden an auswärtige Museen oder private Liebhaber abgegeben.

Technische Daten

(für Details siehe TB15 [2003]: 65-72 und 77-81)
Inbetriebnahme173-182: 1925-1926
183-192: 1927
193-200: 1929-1930
201-206:1931
207-216: 1933
ErbauerSchweiz. Industrie-Gesellschaft, Neuhausen (SIG)
elektrische AusrüstungBrown Boveri, Baden (BBC)
Wagenpreis173-177: SFr. 76‘592.-
178: SFr. 83‘585.-
179-182: SFr. 70‘310.-
183-192: SFr. 66‘887.-
193-200: SFr. 63‘520.-
201-206: SFr. 68‘440.-
207-216: SFr. 64‘760.-
Länge über Puffer9‘420 mm, später 9‘480 mm (+GF+-Kupplungen)
grösste feste Breite2‘200 mm
grösste feste Höhe3‘840 mm (ab ca. 1935: 4‘070 mm)
Achsabstand173-182: 2‘800mm.
183-206: 3‘000 mm.
207-216: 3‘100 mm.
Triebraddurchmesser810 mm
Tara-Gewicht13‘200 kg - 15‘200 kg
(Einrichtungswagen ca. 14‘250 kg)
Total: Sitz/Stehplätze59: 16/43 (Einrichtungswagen: 62: 16/46)
V max.30 km/h
Motoren2 BBC GTM 3i à 66 PS
ab ca. 1933 2 GTM 132 à 74 PS
Bremsenelektrische Widerstandsbremse
Zweikammer Druckluftbremse System Westinghouse (173-177, 201-216). Ab etwa 1956 alle Wagen.
Öldruckbremse System Pieper (178, 183-192). Später durch Druckluftbremse ersetzt.
Magnetschienenbremse für Fahrleitungsspannung (179-182, 193-216)
Handbremse (Kurbeln/Kettenzüge) mit 8 Klötzen
Einrichtungen für Anhänger-Solenoidbremsen.
Sandstreuvorrichtungen.
spätere Änderungen 1928: Magnetschienenbremsen für Fahrleitungsspannung (Wagen 173-177).
Ab 1933: Einbau stärkerer Motoren (GTM 132 à74 PS).
1931-1935: BBC-Scherenpantograf.
1936: Schutzhauben für Liniennummernschilder.
1940-1949: Einbau von Druckluftbremsen (falls nicht vormanden).
1948-1951: Brosebandkästen.
1950-1952: +GF+ Kupplungen.
1954-1955: Richtungsblinker.
1957: Umbau zu Einrichtungswagen (Wagen 184, 185, 188, 189, 192, 197, 205, 216).
ab 1963: Einbau eines EP-Ventils für Anhängewagenbremse (Be 2/2 182‘‘, 194, 197, 199, 201-204, 206-209, 211).
1982: Einbau Frequenzweichensteuerung (Wagen 181, 199, 205, 215).

Typenskizze


1. Serie: 173-182:
Inbetriebnahme 1925-1926. Achsabstand 2‘800 mm. 173-177 ab Werk mit Druckluftbremse, 179-182 mit Magnetschienenbremse, aber ohne Druckluftbremse (Einbau um 1950/1951), 178‘ (=182‘‘) mit Pieperbremse. Lyrabügel. Umklappbare Sitzlehnen. Holzsitze. Grosse Dachreflektoren.

2. Serie: 183-192:
Inbetriebnahme 1927. Achsabstand 3‘000 mm. Ab Werk mit Pieperbremse (1940-1949 durch Druckluftbremse ersetzt) und Scherenstromabnehmer. Grosse Dachreflektoren.

3. Serie: 193-200:
Inbetriebnahme 1929-1930. Ab Werk mit Magnetschienenbremse, aber ohne Druckluftbremse (Einbau 1951-1956). Lyrabügel. Kleine Dachreflektoren.

4. Serie: 201‘‘‘-206:
Inbetriebnahme 1931. Ab Werk mit Luftdruckbremse. Lyrabügel. Frontale Lüftungsschlitze. Kleine Dachreflektoren.


5. Serie: 207‘‘-216‘‘: Inbetriebnahme 1933. Ab Werk mit Luftdruckbremse. Radstand 3.1m. Verlängerter Innenraum, erste Serie mit festen Sitzen. Scherenpantograf, Brosebandkasten. Frontale Lüftungsschlitze. Kleine Dachreflektoren.

Rollmaterial-Geschichte

1. Serie: 173-182

Nr.ANr.BAbbruch   Abbildungsnachweis und Bemerkungen
173 1972CJ68: Bild 43 (Innenaufnahme, 1925). CJ81: Bild 97 (Innenaufnahme, 1925). SA95: 108 (Innenaufnahme).
Inbetriebnahme 20.5.1925. Trug 1955 den Namen "zum Gold". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung 26.10.1972, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen. (Quelle: TB15).
174 1966Inbetriebnahme 6.6.1925. Trug 1955 den Namen "zur Eisenburg". Der Motorwagen rollte am 25.9.1966 führerlos den Jakobsberg herunter und zerschellte an einer Hausfassade der Reinacherstrasse (Totalschaden des Motorwagens). Angaben zur Innenausstattung liegen nicht vor. Ausmusterung per 26.10.1966, anschliessend Abbruch bei Imfeld, Basel. (Quelle: TB15).
175 1972TB15: 67 (um 1965).
Inbetriebnahme 12.6.1925. Am 14.12.1935 schwere Frontalkollision in Reinach mit dem Ce 2/2 72‘‘. Am 26.5.1954 bei unkontrollierter Talfahrt vom Jakobsberg hinunter in der Reinacherstrasse an Hausmauer zerschellt. Der abbruchreife Motorwagen wurde wieder aufgebaut. Trug 1955 den Namen "zum Guttenberg". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Latten-Innendach mit sichtbaren Spanten. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Optisch in schlechtem Zustand, in den letzten Jahren wenig im Einsatz. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung 26.10.1976, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen. (Quelle: TB15).
176 1971CJ68: Bild 147 (1966). CJ81: Bild 276 (1966). AA94: 163 (1958).
Inbetriebnahme 26.6.1925. Mitte 1930 bis 1935 vorübergehend Ausbau der Druckluftbremse, da diese für die grossen Musterwagen (71‘‘ und 72‘‘) benötigt wurde. Trug 1955 den Namen "zur Schmelze". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Optisch in schlechtem Zustand, in den letzten Jahren wenig im Einsatz. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung 16.12.1971, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen. (Quelle: TB15).
177 1971AA94: 124 (1965). CJ68: Bild 47 (um 1967), Bild 148 (1966), CJ81: Bild 101 (um 1967), Bild 283 (1966). TB15: 164 (1965), 324 (1955, "zum Weiberbad").
Inbetriebnahme 21.8.1925. Mitte 1939 bis 1935 vorübergehend Ausbau der Druckluftbremse, da diese für die grossen Musterwagen (71‘‘ und 72‘‘) benötigt wurde. Trug 1955 den Namen "zur alten Münz". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Holzlatten-Innendach. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Dem Depot Dreispitz zugeordnet, ab 1969 Depot Wiesenplatz (Info J. Meister). Ausmusterung 16.12.1971, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen. (Quelle: TB15).
178‘182‘‘ Inbetriebnahme 7.8.1926 als Nr. 178. Ab 6.2.1928 Nr. 182‘‘ (siehe dort).
178‘‘78‘‘1976CJ84: Bild 32 (1968), Bild 90 (1955: "Zum Weiberbad"), HS87: 203 (1940), TB10: 53 (1968).
Inbetriebnahme 24.4.1925 als Nr. 182‘. Ab 13.2.1928 Nr. 178‘‘. Trug vom 12.3.1948 bis 2.1.1951 die Nr.78, danach wieder Nr. 178. 1951 Einbau Druckluftbremse. Trug 1955 zuerst den Namen "zum Weiberbad", ab Februar 1955 "zum Kranichstreit". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Dem Depot Dreispitz zugeordnet, ab 1969 Depot Wiesenplatz (Info J. Meister). Ausmusterung 22.4.1976, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).
17979‘‘1972CJ68: Bild 44 (1925), CJ81: Bild 98 (1925).
Inbetriebnahme 18.4.1925. Trug vom 24.3.1948 bis 19.5.1950 die Nr.79, danach wieder Nr. 179. 1950 Einbau Druckluftbremse. Trug 1955 den Namen "zum Zeisig". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Holzlatten-Innendach. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Dem Depot Dreispitz zugeordnet, meist auf Linie 11 eingesetzt (Info J. Meister). Ausmusterung 26.4.1976, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).
18080‘‘1972Inbetriebnahme 18.4.1925. Trug vom 19.1.1948 bis 2.10.1951 die Nr.80, danach wieder Nr. 180. 1951 Einbau Druckluftbremse. Trug 1955 den Namen "zur Liebburg". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Latten-Innendach mit sichtbaren Spanten. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. In den letzten Jahren sehr wenig im Einsatz. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung 12.10.1972, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen. (Quelle: TB15).
18181‘‘ErhaltCJ84: Bild 33 (1968), TB9: 93 (1978), TB11: 23 (1980), TB13: 16 (1988), TB14: 73 (1991). TB15: 164 (1990).
Inbetriebnahme 23.4.1925. Trug vom 15.10.1948 bis 11.7.1950 die Nr.81, danach wieder Nr. 181. 1950 Einbau Druckluftbremse. Trug 1955 den Namen "zum Feigenbaum". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Latten-Innendach mit sichtbaren Spanten. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. In den letzten Betriebsjahren oft als E-Kurs auf Linie 3 oder auf Bruderholzlinien eingesetzt. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Wurde ab ca. 1972 für einige Jahre als ganzer Zug im Depot A aufbewahrt (181 + 1218 + 1231, Info J-M. Jeannin). Heute betriebsfähiges historisches Fahrzeug. (Quelle: TB15).
182‘178‘‘ Inbetriebnahme 24.4.1925 als Nr. 182. Ab 13.2.1928 Nr. 178‘‘ (siehe dort).
182‘‘ -CJ84: Bild 34 (1973). HS87: 203. TB7: 29 (1974). TB9: 17 (1978). TB15: 65 (1926, als Nr. 178), 66 (1926, Untergestell), 67 (1950).
Inbetriebnahme 7.8.1926 als Nr. 178‘. Ab Werk mit Pieperbremse (Versuchsfahrzeug). Ab 6.2.1928 Nr. 182‘‘. 1942 Ersatz der Pieperbremse durch Druckluftbremse System Westinghouse. Trug 1955 den Namen "zum Uristier". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. In den letzten Betriebsjahren oft als E-Kurs auf Linie 3 oder auf Bruderholzlinien eingesetzt. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung per 31.12.1978, Am 6.12.1978 an Museumsbahn Blonay-Chamby abgegeben, wo es während vieler Jahre für Touristikzüge verwendet wurde. Heute sei das Fahrzeug revisionsbedürftig abgestellt. (Quelle: TB15).

2. Serie: 183-192

Nr.Abbruch    Abbildungsnachweis und Bemerkungen
1831976TB11: 21 (1980).
Inbetriebnahme 14.10.1927. Trug 1955 zuerst den Namen "zum Lohhof", ab 21.1.1955 "Lohhof". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Holzlatten-Innendach. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Fahrgastsitze aus Holzlatten. In den letzten Betriebsjahren oft als E-Kurs auf Linie 3 oder auf Bruderholzlinien eingesetzt. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung 26.4.1976, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).
1841978AA94: 15 (1957), 187 (1957, Einrichtungswagen). CJ84: Bild 55 (1971). TB7: 36 (1974).
Inbetriebnahme 31.10.1927. 1945 Ersatz der Pieperbremse durch Luftbremse. Trug 1955 den Namen "zum Sternenfels". Schwerer Unfall am 30.7.1955 mit Entgleisung in der Wolfschlucht. Der Motorwagen bohrte sich in die Böschung und wurde stark bschädigt. Danach (1.3.1956 bis 8.4.1957) zu Einrichtungsfahrzeug umgebaut. Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Modernisierte Sitze mit hellgrauem Paneel-Belag. In den letzten Betriebsjahren meist auf Linie 11. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung "19.10.1978", Abbruch im September 1978 bei Benkler. (Quelle: TB15).
1851987CJ68: Bild 170 (1967). CJ81: Bild 311 (1967). CJ84: Bild 56 (1972), Bild 57 (1971).
Inbetriebnahme 5.11.1927. Trug 1955 den Namen "zum Mildenberg". 1966 zu Einrichtungswagen umgebaut. Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Modernisierte Sitze mit hellgrauem Paneel-Belag. In den letzten Betriebsjahren auch auf dem Bruderholz beobachtet. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung 24.8.1978 und an Kinderspielplatz in Allschwil abgegeben, wo er den Ce 2/2 46‘‘ ersetzte. Im Juli 1987 als Ruine an Firma Chiesa Alteisen, Pratteln, und im Dezember 1987 verschrottet (Info B.Dörr). Dieses Ereignis war Anlass zur Gründung des Vereins "Verein Original Tram Basel (VOTB)". (Quelle: TB15).
1861978CJ68: Bild 124 (um 1967), Bild 134 (um 1960). CJ81: Bild 341 (1966). CJ84: Bild 35 (1971). TB15: 165 (1970).
Inbetriebnahme 14.11.1927. Trug 1955 den Namen "zum Berner". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung 31.12.1977, im Januar 1978 Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).
1871978AA94: 81 (1943). CJ81: Bild 341 (1966). TB15: 68 (1932).
Inbetriebnahme 25.11.1927. Pieper-Bremse. Trug 1955 den Namen "zur Vigilanz". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Modernisierte Sitze mit hellgrauem Paneel-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung 31.12.1977, im Januar 1978 Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).
1881978CJ81: Bild 99 (1967). CJ84: Bild 58 (1975). TB7: 52 (vor 1966). TB15: 165 (um 1971).
Inbetriebnahme 1927. Trug 1955 den Namen "zum Affen". 1967 zu Einrichtungswagen umgebaut. Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Modernisierte Sitze mit hellgrauem Paneel-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). 1978 Ausmusterung und Abbruch Wagenkasten. Fahrgestell für Bremswagen X 2250‘‘ verwendet. (Quelle: TB15).
1891978TB9: 63 (1978). CJ84: Bild 3 (um 1943), Bild 60 (1971). TB15: 69 (um 1968).
Inbetriebnahme 8.12.1927. Trug 1955 den Namen "zum Wändlein". 1958 zu Einrichtungswagen umgebaut. Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Modernisierte Sitze mit hellgrauem Paneel-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Am 23.1.1978 morgens auf der Linie 7 unterwegs, nachmittags schon unterwegs zur Abbruchfirma Thommen in Kaiseraugst. Ausmusterung rückwirkend per 31.12.1977. (Quelle: TB15).
190ErhaltTB7: 52 (vor 1966).
Inbetriebnahme 10.12.1927. Trug 1955 den Namen "zur Aussicht". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Sitze mit Holzlattenbelag (entspricht heutigem Zustand). Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Heute betriebsfähiges historisches Fahrzeug. (Quelle: TB15).
1911978CJ68: Bild 134 um 1960). CJ84: Bild 36 (um 1970), Bild 82 (1964).
Inbetriebnahme 31.12.1927. Trug 1955 den Namen "zum Landser". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Holzlatten-Innendach. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Sitze mit Holzlattenbelag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung 31.12.1977, im Januar 1978 Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).
192ErhaltAA94: 109 (1950). CJ81: Bild 108a (1963). CJ84: Bild 61 (1966), Bild 62 (um 1975), Bild 63 (um 1971). TC13: 16 (1988).
Inbetriebnahme 16.12.1927. Trug 1955 den Namen "zum Körblein". 1958 zu Einrichtungswagen umgebaut. Weisse Frontstreifen, deshalb der Übername "Gotthardloki". Im letzten Zustand (1969ff) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Modernisierte Sitze mit hellgrauem Paneel-Belag (entspricht heutigem Zustand). Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Diente von 1979 bis 1996 als Zugfahrzeug für Sprengwagen X 2040. Als historisches Fahrzeug im Depot Dreispitz abgestellt. (Quelle: TB15). Am 11. Oktober 2007 durch den Tramclub Basel (TCB) in die Remise Rodersdorf überführt (Bilder davon finden Sie hier).

3. Serie: 193-200

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Nr.ANr.BAbbruch    Abbildungsnachweis und Bemerkungen
193931980HS87: 175 (1946).
Inbetriebnahme 24.12.1929. Trug vom 24.11.1947 bis 24.9.1955 die Nr.93, danach wieder Nr. 193. Trug 1955 den Namen "zur grossen Treu". 24.9.1955 bis 31.12.1955 Einbau Druckluftbremse. Im letzten Zustand (1969ff) mit braunem Holzlatten-Innendach, Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Ursprüngliche Sitze mit Holzlatten-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). 1975 revidiert. Ausmusterung 31.12.1978 und zunächst für Strassenbahnmuseum in Sehnde-Wehmingen aufbewahrt. Im April 1980 Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).
194941976AA94: 116 (1961), 187 (1956). CJ68: Bild 46 (um 1967). CJ81: Bild 100 (um 1967). HS87: 206 (1952, als Nr.94). TB15: 71 (um 1953).
Inbetriebnahme 14.1.1930. Trug vom 10.2.1948 bis 16.9.1955 die Nr.94, danach wieder Nr. 194. Trug 1955 den Namen "zur niedern Burg". 16.9.1955 bis 21.1.1956 Einbau Druckluftbremse. Im letzten Zustand (1969ff) mit braunem Holzlatten-Innendach, Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Modernisierte Sitze mit braunem Paneel-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung 26.4.1976, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).
195951969AA94: 160 (1966).
Inbetriebnahme 25.1.1930. Trug vom 8.4.1948 bis 19.12.1955 die Nr.95, danach wieder Nr. 195. Trug 1955 den Namen "zur Scherben". 19.12.1955 bis 13.4.1956 Einbau Druckluftbremse. Im letzten Zustand (1969) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Modernisierte Sitze mit braunem Paneel-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Wurde am 2.12.1969 von einem Bagger im Aeschengraben entlang der Fenster seitlich aufgerissen. Anschliessend Abbruch Wagenkasten bei Imfeld, Muttemz. Untergestell für Be 2/2 198. (Quelle: TB15).
196961976CJ69: Bild 199 (1968). TB7: 48 (vor 1966).
Inbetriebnahme 30.1.1930. Trug vom 30.3.1948 bis 14.2.1955 die Nr.96, danach wieder Nr. 196. Trug 1955 den Namen "zum Schleifstein". 14.2.1955 bis 19.7.1955 Einbau Druckluftbremse. Im letzten Zustand (1969ff) mit braunem Holzlatten-Innendach, Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Ursprüngliche Sitze mit Holzlatten-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung 26.4.1976, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).
197971980CJ84: Bild 64 (1971). TB9: 93 (1978). TB10: 71 (1978).
Inbetriebnahme 13.2.1930. Trug vom 11.5.1948 bis 14.4.1953 die Nr.97, danach wieder Nr. 197. 14.4.1953 bis 18.9.1953 Einbau Druckluftbremse. Trug 1955 den Namen "zum Pfeil". Vom 1.11.1965 bis 11.11.1966 anlässlich Revision zu Einrichtungswagen umgebaut. Im letzten Zustand (1969) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Ursprüngliche Sitze mit Holzlatten-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung und Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst im April 1980. (Quelle: TB15).
198981976CJ69: Bild 199 (1968).
Inbetriebnahme 18.2.1930. Unfallverursachender Motorwagen des schweren Tramunglücks vom 24.4.1947 auf dem Aeschenplatz. Trug vom 8.5.1947 bis 31.10.1955 die Nr.98, danach wieder Nr. 198. Trug 1955 den Namen "zur Kerze". 31.10.1955 bis 24.3.1956 Einbau Druckluftbremse. Im Frühling 1959 versuchsweise "Vulcollan"-Räder. Im letzten Zustand (1969ff) mit braunem Holzlatten-Innendach, Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Modernisierte Sitze mit hellgrauem Paneel-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Erhielt 1970 das Untergestell des verunglückten Be 2/2 195. Ausmusterung 23.4.1976, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).

199

99ErhaltCJ84: Bild 37 (1966). TC13: 13 (1987), 16 (1988).
Inbetriebnahme 8.2.1930. Trug vom 5.12.1947 bis 18.11.1952 die Nr.99, danach wieder Nr. 199. Trug 1955 den Namen "zum Kernenbrod". 18.11.1952 bis 10.4.1953 Einbau Druckluftbremse. Vom 2.5.1961 bis 4.9.1963 versuchsweise gummigefederte räder System "Osnabrück". Im letzten Zustand (1969ff) mit braunem Holzlatten-Innendach (häöchste Fahrzeugnummer mit noh ursprünglichem braunem Innendach), Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Modernisierte Sitze mit hellgrauem Paneel-Belag (entspricht heutigem Zustand). Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Heute historisches Fahrzeug und zwischenzeitlich im Depot Dreispitz abgestellt, zur Zeit nicht betriebsfähig. (Quelle: TB15). Am 11. Oktober 2007 durch den Tramclub Basel (TCB) in die Remise Rodersdorf überführt (Bilder davon finden Sie hier).
200100-CJ68: Bild 133 (1964). CJ81: Bild 341 (1966). CJ84: Bild 81 (1964), Bild 102 (1968, als 2017). TC13: 16 (1988). TB15: 72 (1966).
Inbetriebnahme 21.2.1930. Trug vom 23.1.1948 bis 28.7.1952 vorübergehend die Nr.100. Trug 1955 zuerst den Namen "zum schönen Mann", ab 14.2.1955 "zum Anker". 28.7.1952 bis 15.12.1952 Einbau Druckluftbremse. Seit 1962 mit 7-poliger SAAS-Steckdose ausgerüstst. Seit 2.9.1968 Dienstwagen Xe2/2 2017, heute noch in Betrieb. (Quelle: TB15).

4. Serie: 201‘‘‘-206

Nr.Abbruch   Abbildungsnachweis und Bemerkungen
201‘‘‘-CJ68: Bild 42 (1931). CJ81: Bild 96 (1931). TB15: 77 (1931).
Inbetriebnahme 26.11.1931. Im August 1947 (bis 1950) für Verkehr mit B4 auf der Linie 18 angepasst (Info W.Liechti). Trug 1955 den Namen "zum Engelsgruss". Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Modernisierte Sitze mit braunem Paneel-Belag. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung rückwirkend per 1.1.1979. Gelangte im Juli 1979 zur normalspurigen "Chemin de fer touristique de la vallée de la Doller" unweit von Basel und stand jahrelang auf dem Erdboden im Bahnhof von Sentheim (F). Seit 1990 im Ecomusée d‘Alsace (Frankreich). Seit 2001 in desolatem Zustand in ehemaliger Kalimine (Grube Rodolphe) abgestellt. (Quelle: TB15).
202‘‘-AA94: 13 (1958), 124 (1945), 136 (1932). TB15: 78 (um 1936).
Inbetriebnahme 11.1931. Im August 1947 (bis 1950) für Verkehr mit B4 auf der Linie 18 angepasst (Info W.Liechti). Trug 1955 den Namen "zum Seufzer". Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Modernisierte Sitze mit hellgrauem Paneel-Belag. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Ab Dezember 1978 abgestellt. Ausmusterung 26.5.1983. Im Juni 1983 als Leihgabe an das Verkehrshaus Luzern abgegeben. Anfangs 2003 von der BVB als Geschenk überlassen. (Quelle: TB15).
203‘‘-AA94: 132 (1948). CJ69: Bild 318 (1968). TB10: 13 (1979).
Inbetriebnahme 28.11.1931. Im August 1947 (bis 1950) für Verkehr mit B4 auf der Linie 18 angepasst (Info W.Liechti). Trug 1955 den Namen "zum Erker". Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Modernisierte Sitze mit hellbraunem Paneel-Belag. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung 1978. Im Juli 1979 an TCB abgegeben. Seit 1994 im Museum Kärntner Erlebnisbahnen. (Quelle: TB15).
204‘‘1980AA94: 163 (1958). CJ69: Bild 318 (1968).
Inbetriebnahme 7.12.1931. Im August 1947 (bis 1950) für Verkehr mit B4 auf der Linie 18 angepasst (Info W.Liechti). Trug 1955 den Namen "zum Dolder". Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Modernisierte Sitze mit braunem Paneel-Belag. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung 1980, im Juni 1980 Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).
205‘‘2005AA94: 131 (1948). CJ84: Bild 65 (um 1970). TB11: 75 (1980). TB12: 107 (1984).
Inbetriebnahme 10.12.1931. Im August 1947 (bis 1950) für Verkehr mit B4 auf der Linie 18 angepasst (Info W.Liechti). Trug 1955 den Namen "zum Meerwunder". Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Modernisierte Sitze mit hellgrauemm Paneel-Belag. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Nach schwerer Kollision mit Sattelschlepper am 26. Mai 1972 zwischen 25.9.1972 bis 26.3.1973 zu Einrichtungsfahrzeug umgebaut und frontale Lüftungsschlitze entfernt. 1983 bis 1995 Einsatz als Märlitram in der Adventszeit. Seit Frühjahr 1996 blau gespritzt als "Edelweiss-Express". (Quelle: TB15). Seit November 2003 wegen Schadens an der Schienenbremse ausser Betrieb. Abbruch am 7. November 2005 bei Schmoll (Bilder davon finden Sie hier).
206‘‘-Inbetriebnahme 16.12.1931. Im August 1947 (bis 1950) für Verkehr mit B4 auf der Linie 18 angepasst (Info W.Liechti). Trug 1955 den Namen "zum Goldbächlein". Nach schwerer Kollision mit Lastwagen am 14.8.1967 aus versicherungstechnischen Gründen (Info H.Z.sen.) wieder als Zweirichtungsfahrzeug instandgesetzt. Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Modernisierte Sitze mit hellgrauem Paneel-Belag. Dem Depot Dreispitz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung per 1.1.1979. Ging danach in Privatbesitz in Vigneux s.S. (Frankreich). Seit April 2002 im Besitz "Verein Amitram" und im Depot Depot Lavoisier (Marquette-les-Lille) bei Lille (F) abgestellt. Nicht fahrtüchtig (Infos Cyrill Seifert 10.11.2004).

5. Serie: 207‘‘-216‘‘

Nr.Abbruch   Abbildungsnachweis und Bemerkungen
207‘‘1981CJ68: Bild 48 (Typenzeichnung), Bild 48a (1932, Werkaufnahme), Bild 174 (um 1967). CJ69: Bild 201 (1967), Bild 208 (1968). CJ81: Bild 102/103 (Typenzeichnungen), Bild 104 (1932), Bild 315 (um 1967). CJ84: Titelseite, Bild 39. HS87: 145 (1951). TB11: 63 (1979). TB15: 313 (1980, Werbeanstrich "Spengler").
Inbetriebnahme 2.1.1933. Trug 1955 den Namen "zum Frieden". Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Holzlatten-Innendach. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Ursprüngliche Sitze mit Holzlatten-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Violetter Werbeanstrich "Spengler Mode" 17.5.1979 bis 17.9.1980. Ausmusterung 1981, im März 1981 Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).
208‘‘1994CJ69: Bild 209 (1968). TB10: 45 (1979). TB11: Titelseite (1975).
Inbetriebnahme 11.1.1933. Trug 1955 den Namen "zur Spinnwieden". Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Holzlatten-Innendach. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Ursprüngliche Sitze mit Holzlatten-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Markantes Detail: Fehlende Lüftungsschlitze an einer Front-Dachkante. Ab 1978 Dienstwagen der Fahrleitungswerkstatt: Xe2/2 2015‘‘‘ (1994 abgebrochen). (Quelle: TB15).
209‘‘-TB8: 21-28 (24.4.1947), TB11: 55 (1977).
Inbetriebnahme 18.1.1933. Trug 1955 den Namen "zum Wacker". Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Holzlatten-Innendach. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Ursprüngliche Sitze mit Holzlatten-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Per 31.12.1978 ausrangiert und an einen privaten Liebhaber in Hochwald (SO) abgegeben. (Quelle: TB15). Das Fahrzeug sei heute noch betriebsfähig.
210‘‘1980AA94: 152 (1978). CJ69: Bild 207 (1966). CJ84: Bild 40 (1972). TB9: 15 (1978), 18 (1978).
Inbetriebnahme 21.1.1933. Trug 1955 den Namen "zur Ente". Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Holzlatten-Innendach. Seitenwände aus denkelbraunem Paneel. Ursprüngliche Sitze mit Holzlatten-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Markantes Detail: Lüftungsschlitze an der Front-Dachkante entfernt. Ausmusterung 31.12.1978, im April 1980 Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).
211‘‘1979Inbetriebnahme 26.1.1933. Trug 1955 den Namen "zum Rebstock". Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Holzlatten-Innendach. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Ursprüngliche Sitze mit Holzlatten-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung per 1.1.1979, im September 1979 Abbruch durch Benkler. (Quelle: TB15).
212‘‘1981CJ68: Bild 173 (um 1968), Bild 186 (um 1968). CJ81: Bild 314 (1967). CJ84: Bild 38 (1968). TB9: 17 (1978). TB10: 81 (1979). TB11: 55 (1978). TC13: 29 (1978). TB15: 81 (1968).
Inbetriebnahme 31.1.1933. Am 15.5.1943 in Muttenz entgleist und umgestürzt. Trug 1955 den Namen "zum Hut". Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Holzlatten-Innendach. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Ursprüngliche Sitze mit Holzlatten-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Violetter Werbeanstrich "Spengler Mode" 17.5.1979 bis 17.9.1980. Ausmusterung 7.11.1980, im März 1981 Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).
213‘‘-AA94: 137 (1962). CJ69: Bild 201 (1967), Bild 204 (1969). CJ84: Bild 124. TB 12: 119 (1979, 1984).
Inbetriebnahme 1.2.1933. Trug 1955 den Namen "zum Morgenstern". Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Holzlatten-Innendach. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Ursprüngliche Sitze mit Holzlatten-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Ausmusterung per 1.1.1979. Im Mai 1979 Mit Hilfe des TCB an das Museum Sporvejsmuseet Skjoldenaesholm in Dänemark abgegeben. Das Fahrzeug ist heute noch betriebsfähig. (Quelle: TB15).
214‘‘1972CJ68: Bild 49 (1967). CJ81: Bild 107 (1967). CJ84: Bild 41 (1972), Bild 75 (1971). TC13: 34 (1966). TB15: 80 (1968).
Inbetriebnahme 6.2.1933. Trug 1955 den Namen "zum Drachenfeld". Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Holzlatten-Innendach. Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Ursprüngliche Sitze mit Holzlatten-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Im Mai 1972 elektischer Schaden, deshalb Ausmusterung per 28.9.1972, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen. (Quelle: TB15).
215‘‘ErhaltAA94: 39 (1950). CJ68: Bild 48 (1965). TB8: 10 (1977), CJ81: Bild 105 (1966). TB10: 39 (1979). TB11: 21 (1980). TC13: 20 (1989).
Inbetriebnahme 9.2.1933. Trug 1955 den Namen "zur schweren Last". Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Holzlatten-Innendach, verchromte Lampenträger (Unikat). Seitenwände aus dunkelbraunem Paneel. Ursprüngliche Sitze mit Holzlatten-Belag. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Beendete am 11.4.1979 den Einsatz von altem Rollmaterial auf der Linie 7. Seit 1987 in dunkelgrüner Farbe und Bemalung in der Art der Dreissigerjahre. Heute betriebsfähiges, historisches Fahrzeug. (Quelle: TB15).
216‘‘1978CJ68: Bild 50 (um 1967). CJ81: Bild 106 (1965), Bild 108 (1968). CJ84: Bild 66 (um 1970). HS87: 70 (1965), 211 (1963). TB7: 37 (1974). TB9: 63 (1978). TB15: 79 (1950).
Inbetriebnahme 16.2.1933. Trug 1955 den Namen "zum Klösterlein". Am 5.7.1963 brannte der Wagen nach einer Kollision mit einem Auto komplett aus und wurde danach (bis 11.11.1964) wegen Rollmaterialmangels neu aufgebaut und als Einrichtungsfahrzeug mit gepolsterten Sitzen eingerichtet. Im letzten Zustand (1969ff.) mit weissem Kunststoff-Innendach und Neonröhren-Beleuchtung. Seitenwände aus hellgrauem Paneel. Dem Depot Wiesenplatz zugeordnet (Info J. Meister). Verkleinerter Brosebandkasten. Nach Kollision mit kleinem Schaden Ausmusterung per 31.12.1977, im Januar 1978 Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst. (Quelle: TB15).

Rollmaterial-Einsätze

Ce 2/2 173-216

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Be 2/2 solo: dokumentiert für Linien 1, 2, 4, 5, 6, 7, 11, 12, 14, 15, 16, 22, 24, 26.
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mit geschlossenem C2: ???
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Ce 2/2 mit 2 Sommeranhängern: dokumentiert für Mubazüge (z.B. 1955).
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Ce 2/2 mit Mitteleinstiegs-C2: dokumentiert z.B. für Linie 18 am 28.10.1946.
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Unfallverursachender Zug der Linie 4 am 24.4.1947: Be 2/2 198 + B2 333 + C2 285.
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mit 1 B2: dokumentiert für Linien 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 11, 12, 14, 15, 16, 18, 22, 24, 26.
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mit 2 B2: dokumentiert für die Linien 2, 12, 14, 22.
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mit 4 B2: dokumentiert für Linie 11.
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mit 1 B3 1303-1332: dokumentiert für die Linien 2, 5, 7, 15, 16, 24, 26.
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mit 1 B2 1176-1234 + B3 1303-1332: dokumentiert für die Linien 1, 2, 4, 7, 24.
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mit 2 B2 1120ff + B3: dokumentiert für die Linie 11.
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mit 1 B3 1333-1344: dokumentiert für Linie 5, 11, 15, 16, 26.
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mit 2 B3 1301-1344: dokumentiert für Linie 11.
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mit 2 B3 1333-1344: dokumentiert für Linie 11.
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mit 3 B3 1301-1344: dokumentiert für Linie 11.
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mit 4 B3 1301-1332: dokumentiert für Linie 11 (bis 1956).
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mit B4 1400: dokumentiert für Linie 11 (bis 1967).
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mit B4 1400 + B3: dokumentiert für Linie 11 (bis 1967).
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mit B4 1401-1415: dokumentiert für Linie 18 (1947-1949).
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mit B2 und Be 2/2 im Schlepp (Fasnacht 1966 Linie 6, 24).
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mit B3 1303-1332 und Be 2/2 im Schlepp (Fasnacht 1965 und 1966 Linie 3).

Sonderfahrten

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TCB-Santiklausenfahrt 1978 mit Be 2/2 210 + B3 1309.
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TCB-Santiklausenfahrt 1989 mit Be 2/2 215 + B2 423 + B2 1205.
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TCB-Santiklausenfahrt 1980 mit Be 2/2 181 + B3 1303 + B2 1223.
TCB-Santiklausenfahrt 1987 mit Be 2/2 199 + B3 1303 + B2 1205.
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Diverse Sonderfahrten mit 1-2 Badwännli.
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Diverse Sonderfahrten mit Kombination Sommeranhänger + Badwännli.
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Sonderfahrt 10.8.2003 mit Ce 2/2 215 + C2 423 + C2 1077 (Eröffnung Clarastrasse).
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Sonderfahrt 1985 mit Ce 2/2 190 + C2 1205 + C2 1077 + C2 1045.
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Sonderfahrt mit Kombination Badwännli + Sommeranhänger (z.B. 16.9.1977).
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Diverse Sonderfahrten 2 Sommeranhängern (heute nicht mehr möglich).

Dienstfahrten

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Sandtransporte mit Xe2/2 2240ff (z.B. Be 2/2 181 mit X 2243 am 9.1.1975).

Bilder

 
Bis 1979 standen die Be 2/2 der Serie 173-216 im Linieneinsatz, zuletzt auf der Linie 7 (Bild mit Be 2/2 207 vom April 1978, R.Gerbig). Heute sind die Wagen 181, 190 und 199 im letzten Zustand erhalten und gelegentlich im Sondereinsatz (Bild mit Be 2/2 190 vom 9.9.2001).
 
 
Be 2/2 181 auf Sonderfahrt am 31.08.2001.   Der ehemalige Be 2/2 200 als Dienstfahrzeug im Depot Wiesenplatz (Xe2/2 2017).
 
 
Der Be 2/2 205 hat als blauer Edelweissexpress eine luxuriöse Innenausstattung erhalten, während der Be 2/2 215 restauriert und mit dem Anstrich von 1933 versehen worden ist.

Weitere Informationen

 


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