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Rollmaterial:                     


BVB: Anhänger C2 1120-1137, 1038-1043, 1144-1175

Zur Modernisierung vorhandener und im Hinblick auf vorgesehene Vorortstramlinien wurde 1910 eine Serie neu konzipierter Anhängewagen bestellt. Die Lieferung geschah in zwei Serien, die erste Serie wurde von der SWS gebaut und 1911 abgeliefert, die zweite von der SIG und 1912 geliefert. Die Fahrzeuge hatten erstmals Quersitze mit umklappbaren Rückenlehnen, eine Wagenbreite von 2,1 Metern, rollengelagerte Achsen und einen Radstand von 2,8 Metern. Die aufwändig verarbeiteten Wagen dieser beiden Serien hatten - ein Novum zu dieser Zeit - gewölbte Eckscheiben. Aus Kostengründen wurden diese später durch Flachscheiben ersetzt. Die Wagen der ersten Serie hatten ursprünglich Sitzpolster aus Rattangeflecht, die C 229-232 der zweiten Serie sogar mit Leder gepolsterte Sitze.

Die dritte Serie (232-243) wurde wie die erste von der SWS geliefert, hatte aber Eckfenster aus Flachglas. Im Übrigen waren die Wagen baugleich mit der ersten und zweiten Serie. Zwei vorliegende Bilder zeigen Wagen dieser Serie mit lederbezogenen Polstersitzen. Laut zitierter Literatur sei diese Serie mit Holzsitzen abgeliefert worden.

Nach dem Ersten Weltkrieg steig die Zahl beförderter Fahrgäste stark an, weshalb je 12 Motor- und Anhängewagen (344-355) bestellt wurden. Diese waren im Prinzip baugleich mit den Vorgängern, aber 10 cm breiter. Sie waren bereits ab Werk mit Luftdruckbremsen und Durchgangstüren ausgerüstet. Eine baugleiche Serie von 20 Wagen folgte 1921, diese Wagen waren für die neue Überlandlinie nach Pratteln bestimmt und deshalb zusätzlich mit einer optischen Signaleinrichtung ausgerüstet. Alle übrigen Fahrzeuge wurden später damit nachgerüstet.
1921, nach Ablieferung dieser 55 Zweiachser, standen den BStB somit 81 geschlossene Anhänger [293, 296-375] und 42 offene Sommerwagen [251-292] zur Verfügung. Der Motorwagenbestand für den Linienverkehr umfasste am 31.12.1921 135 Fahrzeuge [8-70, 101-172]. Dieser Unterbestand vor allem an geschlossenen Anhängern wurde gemildert, indem in den folgenden beiden Jahren weitere 11 Sommerwagen zu geschlossenen Anhängern umgebaut wurden.

Diese Zweiachsanhänger erfreuten sich grosser Beliebtheit und standen bis gegen 60 Jahre lang im Einsatz. Drei davon sind in Basel erhalten geblieben, weitere befinden sich wie unten angegeben im Ausland.

Technische Daten

(für Details siehe TB15 [2003]: 128-137)
Inbetriebnahme220-225: 1911
226-231: 1912-1913
232-243: 1913-1914
344-355: 1919
356-375: 1921
Erbauer226-231, 344-375: Schweizerische Industrie-Gesellschaft, Neuhausen (SIG)
220-225, 232-243: Schweizerische Waggonfabrik, Schlieren (SWS)
Wagenpreis220-225: SFr. 10‘600.-
226-231: SFr. 13‘000.-
232-243: SFr. 14‘200.-
344-355: SFr. 44‘450.-
356-375: SFr. 45‘730.-
Länge über Puffer220-231: 9‘250 mm (mit +GF+-Kupplung: 9‘290 mm)
232-375: 9‘380 mm (mit +GF+-Kupplung: 9‘440 mm).
grösste feste Breite220-243: 2‘100 mm
344-375: 2‘200 mm
grösste feste Höheca. 3‘250 mm
Achsabstand2‘800 mm
Tara-Gewicht220-225: 5‘610 kg (mit Luftdruckbremse: 6‘800 kg)
226-231: 5‘980kg (mit Luftdruckbremse: 6‘800 kg)
232-243: 6‘400 kg (mit Luftdruckbremse: 6‘800 kg)
344-375: 6‘600 kg
Total: Sitz/Stehplätze70: 16/54
BremsenSolenoidbremse, Handbremse (Kurbeln, Kettenzüge).
344-375: zusätzlich Druckluftbremse Westinghouse.
spätere Änderungen 1913: Steifkupplungen satt Zentralkupplungen (220-225).
1916-1920: Änderung Abfederung, Entfernung Schraubenfedern (220-243).
bis 1920: Ersatz der Polstersitze durch Holzsitze (320-325).
1920-1923: Durchgangstüren und Übergangseinrichtungen (320-337, 344-355).
1921-1923: Luftdruckbremsen (320-337).
1923-1926: optische Signalgebung, Dachrutenkupplung, neue Innenbeleuchtung (320-337, 344-355).
ab 1926: Ersatz der Lederpolster durch Holzsitze (329-331, 337-342).
1932: Durchgangstüren und Übergangseinrichtungen (338-343).
1933-1936: Einflüglige Türen zum Fahrgastraum hin (320-375).
1939: Sicherheitsbremse BSI (338-343).
1949: 7-polige Steckdosen für Verkehr mit Be 4/4 (1158, 1170-1175).
1949-1954: GF-Kupplungen.
1964: BSI-Sicherheitsbremse an einem Wagenende (1120-1125).
November 1970: Ausbau der 7-poligen Steckdosen (1170-1175).

Typenskizze

Rollmaterial-Geschichte

1. Serie SWS: 220-225,  [320-325] , [1120-1125]

Inbetriebnahme 1911. Anfänglich noch ohne Durchgangstüren, mit runden Eckscheiben und runde Plattformverblechung. Zweiflüglige Schiebetüren zum Fahrgastraum, Sitzplätzen mit Rattangeflecht. Ab ca.1916/1918 Nr. 320-325, ab 1947/48 Nr. 1120-1125. Alle Wagen 1968 ausgemustert und abgebrochen.
Nr.ANr.BNr.CAbbruchAbbildungsnachweis und Bemerkungen
220320112012.11.1968Inbetriebnahme 11.12.1911 als Nr. 220. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 320. Ab 9.7.1948 Nr. 1120. Ausmusterung 12.11.1968, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaieraugst (Quelle: TB15).
221321112112.11.1968Inbetriebnahme 13.12.1911 als Nr. 221. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 321. Ab 16.12.1947 Nr. 1121. Ausmusterung 12.11.1968, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaieraugst (Quelle: TB15).
222322112212.11.1968Inbetriebnahme 14.12.1911 als Nr. 222. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 322. Ab 21.6.1948 Nr. 1122. Ausmusterung 12.11.1968, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaieraugst (Quelle: TB15).
223323112312.11.1968CJ68: Bild 170 (1967). CJ81: Bild 311 (1967). TB10: 47 (1966). TB15: 128 (1911).
Inbetriebnahme 22.12.1911 als Nr. 223. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 323. Von 1935 bis 1941 versuchsweise Einsatz eines Verbindungskabels zu Motorwagen 61‘‘ (statt Dachruten). Ab 28.9.1948 Nr. 1123. Ausmusterung 12.11.1968, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaieraugst (Quelle: TB15).
224324112412.11.1968CJ69: Bild 194 (1914).
Inbetriebnahme 22.12.1911 als Nr. 224. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 324. Ab 10.7.1948 Nr. 1124. Ausmusterung 12.11.1968, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaieraugst (Quelle: TB15).
225325112512.11.1968TB15: 129 (1950).
Inbetriebnahme 23.12.1911 als Nr. 225. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 325. Ab 19.2.1948 Nr. 1125. Ausmusterung 12.11.1968, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaieraugst (Quelle: TB15).

2. Serie SIG: 226-231,  [326-331] , [1126-1131]

Baujahr 1912. Anfänglich mit runden Eckscheiben und ohne Durchgangstüren. Ab Auslieferung Streifkupplungen und Fensterschutzstäbe. Die C 226-228 hatten ursprünglich Holzsitze, die C 229-231 mit Leder gepolsterte Sitze. Ab ca.1916/1918 Nr. 326-331, ab 1948 Nr. 1126-1131.
Nr.ANr.BNr.CAbbruchAbbildungsnachweis und Bemerkungen
226326112629.04.1969CJ84: Bild 113 (1966), Bild 114 (1966).
Inbetriebnahme 24.12.1912 als Nr. 226. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 326. Ab 26.6.1948 Nr. 1126 (Quelle: TB15). Ausmusterung am 29.4.1969, für Fr. 100.- an Firma Imfeld auf Abbruch verkauft.
227327112729.04.1969CJ84: Bild 114 (1966).
Inbetriebnahme 24.12.1912 als Nr. 227. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 327. Ab 30.6.1948 Nr. 1127 (Quelle: TB15). Ausmusterung am 29.4.1969, für Fr. 100.- an Firma Imfeld auf Abbruch verkauft.
228328112829.04.1969Inbetriebnahme 27.12.1912 als Nr. 228. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 328. Ab 5.7.1948 Nr. 1128 (Quelle: TB15). Ausmusterung am Am 29.4.1969 für Fr. 100.- an Firma Imfeld auf Abbruch verkauft.
229329112929.04.1969Inbetriebnahme 28.12.1912 als Nr. 229. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 329. Ab 10.7.1948 Nr. 1129 (Quelle: TB15). Ausmusterung am 29.4.1969, für Fr. 100.- an Firma Imfeld auf Abbruch verkauft.
2303301130 TB7: 36 (um 1974). TB15: 131 (1966).
Inbetriebnahme 3.1.1913 als Nr. 230. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 330. Ab 18.5.1948 Nr. 1130 (Quelle: TB15). Ausmusterung per 30.6.1972, am 8.4.1974 an den Verein Kärntner Eisenbahnfreunde übergeben. Seit 1987 im Besitz Strassenbahnmuseum Hannover. (Quelle: TB15).
2313311131ErhaltTB15: 130(1912), 163 (1995).
Inbetriebnahme 3.1.1913 als Nr. 231. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 331. Ab 10.9.1948 Nr. 1131. Ausmusterung per 31.10.1972 und Übergabe an TCB. 1991 Rückgabe an BVB, anschliessend umfassende Restaurierung bei der Firma Vervet in Castelfranco (Italien). 1995 Umnumerierung in 331, seither betriebsfähiges, historisches Fahrzeug mit Farbgebung der Dreissigerjahre.

3. Serie SIG: 232-243,  [332-343] , [1132-1137, 1038-1043]

SWS. Baujahr 1913. Ab Werk mit flachen Eckscheiben und noch ohne Durchgangstüren. Die Wagen 237-242 hatten gepolsterte Ledersitze, die Wagen 232-236 und 243 Holzlattensitze. Ab 1916/18 Nr. 332-343, ab 1947/48 Nr. 1132-1137 (mit Druckluftbremsen) und 1038-1043 (ohne Druckluftbremsen).
Nr.ANr.BNr.CAbbruchAbbildungsnachweis und Bemerkungen
232332113229.04.1969CJ68: Bild 170 (1967). CJ81: Bild 311 (1967).
Inbetriebnahme 20.11.1913 als Nr. 232. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 332. Ab 14.9.1948 Nr. 1132. Ausmusterung per 29.4.1969, anschliessend Abbruch bei Imfeld, Basel (Quelle: TB15).
233333113327.07.1972CJ68: Bild 192 (1914). TB8: 18 (1947).
Inbetriebnahme 21.11.1913 als Nr. 233. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 333. Am 15.10.1933 bei Kollision beim Heiligholz schwer beschädigt. Am 24.4.1947 bei Unfall auf dem Aeschenplatz nochmals schwer beschädigt. Ab 12.6.1948 Nr. 1133. Ausmusterung per 27.7.1972, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen (Quelle: TB15).
234334113412.11.1968AA94: 13 (1956). CJ84: Bild 100 (1965)
Inbetriebnahme 22.11.1913 als Nr. 234. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 334. Ab 12.7.1948 Nr. 1134. Ausmusterung per 12.11.1968, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst (Quelle: TB15).
235335113512.11.1968CJ68: Bild 90 (1963). CJ81: Bild 211 (1963)
Inbetriebnahme 24.11.1913 als Nr. 235. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 335. Ausmusterung per 12.11.1968, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst (Quelle: TB15).
236336113606.04.1972CJ81: Bild 308 (um 1967). TB15: 333 (2002).
Inbetriebnahme 25.11.1913 als Nr. 236. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 336. Ab 7.5.1948 Nr. 1135. Ab Februar 1964 gummigefederte SAB-Räder. Ausmusterung per 6.4.1972 und an Privatperson nach Müllheim (D) verkauft. Ging danach an FKK-Campingplatz Steinenstadt (D) (Quelle: TB15).
237337113727.07.1972TB7: 48 (um 1965). TB15: 133 (1966).
Inbetriebnahme 26.11.1913 als Nr. 237. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 337. Ab 21.9.1948 Nr. 1137. Ausmusterung per 27.7.1972, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen (Quelle: TB15).
238338103831.12.1967TB13: 23 (1963). TB15: 133 (1950).
Inbetriebnahme 29.11.1913 als Nr. 238. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 338. Ab 26.11.1948 Nr. 1038. Von Februar 1929 bis Juni 1932 versuchsweise mit "Zangenbremse" System BSI ausgerüstet. Ab 1932 (bis Ausmusterung) mit Zugkraftbegrenzer für Solenoidbremse System SAAS ausgerüstet. Ausmusterung per 31.12.1967. Im Januar 1968 an Chemin de fer touristique Lamastre (Frankreich) abgegeben (Nr. 1038) (Quelle: TB15).
239339103926.10.66Inbetriebnahme 1.12.1913 als Nr. 239. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 339. Ab 20.9.1948 Nr. 1039. Ausmusterung per 26.10.1966 nach Unfall, anschliessend Abbruch bei Imfeld, Basel (Quelle: TB15).
240340104031.12.1967Inbetriebnahme 3.12.1913 als Nr. 240. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 340. Ab 27.7.1948 Nr. 1040. Ausmusterung per 31.12.1967, im Januar 1968 Abbruch bei Imfeld, Muttenz (Quelle: TB15).
241341104131.12.1967CJ68: Bild 146 (1966). CJ84: Bild 20 (1966), Bild 21 (1966).
Inbetriebnahme 5.12.1913 als Nr. 241. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 341. Ab 20.9.1948 Nr. 1041. Ausmusterung per 31.12.1967, im Januar 1968 Abbruch bei Imfeld, Muttenz (Quelle: TB15).
242342104231.12.1967AA94: 179 (1956). SA95: 208 (1949). TB15: 132 (1913).
Inbetriebnahme 10.12.1913 als Nr. 242. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 342. Ab 23.9.1948 Nr. 1042. Ausmusterung per 31.12.1967, im Januar 1968 Abbruch bei Imfeld, Muttenz (Quelle: TB15).
243343104307.11.19671914 an der Landesaustellung in Bern gezeigt. Inbetriebnahme 28.11.1914 als Nr. 243. Zwischen 1916 und 1918 Umnumerierung in Nr. 343. Ab 29.7.1948 Nr. 1043. Ausmusterung per 7.11.1967, für Fr. 150.- an Kinderspielplatz Pfäffikon (SZ) verkauft. Abbruch um 1980 (Quelle: TB15).

4. Serie: 344-355 [1144-1155]

SIG. Baujahr 1919. Wagenbreite neu 2‘200mm. Ab Werk mit Luftdruckbremse und Durchgangstüren. Ab 1947/48 Nr. 1144-1155. Alle Wagen wurden zwischen 1966 und 1972 ausrangiert und abgebrochen.
Nr.ANr.BAbbruchAbbildungsnachweis und Bemerkungen
344114426.05.1970CJ81: Bild 212-213 (Typenzeichnung). CJ84: Bild 77 (1968).
Inbebriebnahme 2.10.1919 als Nr. 344. Ab 1.12.1947 Nr. 1144. Der Anhänger wurde am 2.12.1969 im Aeschengraben bei einem Unfall von einem Pneutrax aufgeschlitzt (Totalschaden). Am 26.5.1970 für Fr. 75.- an Firma Imfeld, Muttenz, auf Abbruch verkauft.
345114526.10.1966Inbetriebnahme 8.10.1919 als Nr. 345. Ab 16.12.1948 Nr. 1145. Ausmusterung nach Unfall per 26.10.1966, anschliessend Abbruch bei Imfeld, Basel (Quelle: TB15).
346114604.07.1972Inbetriebnahme 10.10.1919 als Nr. 346. Ab 17.11.1948 Nr. 1146. Ausmusterung per 4.7.1972, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen (Quelle: TB15).
347114704.07.1972Inbetriebnahme 10.10.1919 als Nr. 347. Am 15.10.1933 bei Frontalkollision beim Heiligholz schwer beschädigt. Ab 15.11.1948 Nr. 1147. Ausmusterung per 4.7.1972, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen (Quelle: TB15).
348114830.06.1972Inbetriebnahme 17.10.1919 als Nr. 348. Ab 30.3.1948 Nr. 1148. Ausmusterung per 30.6.1972, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen (Quelle: TB15).
349114906.07.1972TB15: 135 (1971).
Inbetriebnahme 18.10.1919 als Nr. 349. Ab 17.11.1947 Nr. 1149. Ausmusterung per 6.7.1972, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen (Quelle: TB15).
350115026.07.1972TB15: 135: (1968).
Inbetriebnahme 14.11.1919 als Nr. 350. Ab 11.9.1948 Nr. 1150. Ausmusterung per 26.7.1972, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen (Quelle: TB15).
351115112.11.1968Inbetriebnahme 14.11.1919 als Nr. 351. Ab 12.3.1948 Nr. 1151. Ausmusterung per 12.11.1968, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst (Quelle: TB15).
352115229.04.1969TB9: 45 (1919).
Inbetriebnahme 14.11.1919 als Nr. 352. Ab 1.12.1948 Nr. 1152. Am 29.4.1969 für Fr. 100.- an Firma Imfeld, Basel, auf Abbruch verkauft.
353115330.06.1972Inbetriebnahme 21.11.1919 als Nr. 353. Ab 3.12.1948 Nr. 1153. Am 30.6.1972 für Fr. 200.- an Firma Schlatter, Münchwilen, auf Abbruch verkauft.
354115426.07.1972CJ69: Bild 145a (um 1940).
Inbetriebnahme 25.11.1919 als Nr. 354. Im April 1932 mit Bremsregulator Stopex ausgerüstet. Ab 7.12.1948 Nr. 1154. Ausmusterung per 26.7.1972, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen (Quelle: TB15).
355115530.06.1972AA94: 105 (1932).
Inbetriebnahme 20.11.1919 als Nr. 355. Ab 25.8.1947 Nr. 1155. Am 30.6.1972 für Fr. 200.- an Firma Schlatter in Münchwilen auf Abbruch verkauft.

5. Serie: 356-375 [1156-1175]

SIG. Baujahr 1921. Ab Werk mit Luftdruckbremse, Durchgangstüren und optischer Signaleinrichtung. Ab 1947/48 Nr. 1156-1175. .
Nr.ANr.BAbbruchAbbildungsnachweis und Bemerkungen
356115606.07.1972Inbetriebnahme 21.2.1921 als Nr. 356. Ab 4.11.1948 Nr. 1156. Am 6.7.1972 für Fr. 200.- an Firma Schlatter, Münchwilen, auf Abbruch verkauft.
357115712.11.1968TB9: 45 (um 1935).
Inbetriebnahme 25.2.1921 als Nr. 357. Ab 2.8.1948 Nr. 1157. Ausmusterung per 12.11.1968, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst (Quelle: TB15).
358115831.12.1967AA94: 186 (1955). CJ68: Bild 122 (1966). CJ81: Bild 354-355 (1966). TB9: 27 (1966 als Schülerpfeil).
Inbetriebnahme 1.3.1921 als Nr. 358. Ab 24.11.1948 Nr. 1158. 1954 - 10.01.1968 als Schülerpfeil "Leventina II" (in Anlehnung an das Schulschiff "Leventina" der Basler Reederei ) hinter B4 auf der Linie 6 Riehen - Basel. Der Wagen war ausschliesslich für Schulkinder und besass eine doppelte Längsbank (mit Sitzordnung Rücken gegen Rücken) mit Lederpolster in der Wagenmitte. Die Wagendecke war mit einem Fischernetz bespannt, worin farbige Fische hingen. Der Wagen war innen mit Kinderzeichnungen geschmückt. Ausmusterung per 31.12.1967, Im Januar 1968 Abbruch bei Imfeld, Muttenz (Quelle: TB15).
359115921.07.1972CJ84: Bild 25 (1971).
Inbetriebnahme 3.3.1921 als Nr. 359. Ab 10.11.1948 Nr. 1159. Ausmusterung per 21.7.1972, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen (Quelle: TB15).
360116010.06.1960TB15: 136 (1921), 334 (1965).
Inbetriebnahme 10.3.1921 als Nr. 360. Ab 26.4.1948 Nr. 1160. Ausmusterung 10.6.1960. An Baugeschäft Gutzwiler in Therwil verkauft und als Baubaracke weiter verwendet. Abbruch 1968 (Quelle: TB15).
361116119.07.1972TB15: 137 (1963).
Inbetriebnahme 18.3.1921 als Nr. 361. Ab 9.8.1948 Nr. 1161. Am 19.7.1972 für Fr. 200.- an Firma Schlatter in Münchwilen auf Abbruch verkauft. Abbruch Januar 1973 (Info Werner Liechti).
362116221.07.1972AA94: 116 (1961).
Inbetriebnahme 22.3.1921 als Nr. 362. Ab 7.12.1948 Nr. 1162. Am 21.7.1972 für Fr. 200.- an Firma Schlatter in Münchwilen auf Abbruch verkauft
3631163ErhaltCJ68: Bild 89 (1921). CJ81: Bild 210 (1921).
Inbetriebnahme 24.3.1921 als Nr. 363. Ab 27.7.1948 Nr. 1163. Am 31.10.1972 ausrangiert und an den TCB abgegeben. 1994 Rückgabe an BVB als historisches Fahrzeug. Heute nicht betriebsbereit, zwischenzeitlich im Depot Dreispitz abstellt, eine umfassende Restaurierung ist vorgesehen. Am 11. Oktober 2007 durch den Tramclub Basel (TCB) in die Remise Rodersdorf überführt (Bilder davon finden Sie hier).
364116416.12.1971CJ84: Bild 22 (1971).
Inbetriebnahme 30.3.1921 als Nr. 364. Ab 21.9.1948 Nr. 1164. Am 16.12.71 für Fr. 200.- an Firma Schlatter in Münchwilen auf Abbruch verkauft. Teile des Wagens wurden für eine Disko in Emmetten weiter verwendet (Quelle: TB15).
365116519.07.1972CJ68: Bild 46 (um 1967). CJ81: Bild 100 (um 1967).
Inbetriebnahme 1.4.1921 als Nr. 365. Ab 27.11.1948 Nr. 1165. Ausmusterung per 19.7.1972. (Quelle: TB15). Abbruch Januar 1973 bei Schlatter, Münchwilen (Info Werner Liechti).
366116620.07.1972CJ84: Bild 28 (1971).
Inbetriebnahme 11.4.1921 als Nr. 366. Ab 14.12.1948 Nr. 1166. Ausmusterung per 20.7.1972 (Quelle: TB15). Abbruch Januar 1973 bei Schlatter, Münchwilen (Info Werner Liechti).
367116721.07.1972Inbetriebnahme 12.4.1921 als Nr. 367. Ab 2.7.1948 Nr. 1167. Am 21.7.1972 für Fr. 200.- an Firma Schlatter in Münchwilen auf Abbruch verkauft.
368116821.04.1976CJ84: Bild 122.
Inbetriebnahme 15.4.1921 als Nr. 368. Ab 2.12.1948 Nr. 1168. Seit etwa 1972 abgestellt. Ausmusterung per 21.4.1976, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst (Quelle: TB15).
369116921.04.1976Inbetriebnahme 16.4.1921 als Nr. 369. Ab 30.8.1948 Nr. 1169. Seit etwa 1972 abgestellt. Ausmusterung per 21.4.1976, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst (Quelle: TB15).
370117021.04.1976Inbetriebnahme 19.4.1921 als Nr. 370. Ab 13.12.1948 Nr. 1170. 1949 Anpassungen an Verkehr mit Be 4/4. Seit etwa 1972 abgestellt. Ausmusterung per 21.4.1976, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst (Quelle: TB15).
3711171ErhaltTB12: 107 (1984 als 371).
Inbetriebnahme 3.5.1921 als Nr. 371. Ab 20.7.1948 Nr. 1171. 1949 Anpassungen an Verkehr mit Be 4/4. 1983-84 umfassend restauriert. Seit 20.6.1984 Nr. 371. Heute betriebsfähiges, historisches Fahrzeug mit Farbgebung der Zwanzigerjahre, Inneneinrichtung für Restaurationsbetrieb.
372117229.06.1972TB10: 53 (1968).
Inbetriebnahme 11.5.1921 als Nr. 372. Ab 3.8.1948 Nr. 1172. 1949 Anpassungen an Verkehr mit Be 4/4. Am 29.6.1972 für Fr. 200.- an Firma Schlatter in Münchwilen auf Abbruch verkauft.
373117329.06.1972Inbetriebnahme 18.5.1921 als Nr. 373. Ab 17.12.1948 Nr. 1173. 1949 Anpassungen an Verkehr mit Be 4/4. Am 29.6.1972 für Fr. 200.- an Firma Schlatter in Münchwilen auf Abbruch verkauft.
374117419.07.1972Inbetriebnahme 20.5.1921 als Nr. 374. Ab 13.12.1948 Nr. 1174. 1949 Anpassungen an Verkehr mit Be 4/4. Ausmusterung per 19.7.1972 (Quelle: TB15). Abbruch Januar 1973 bei Schlatter, Münchwilen (Info Werner Liechti).
375117504.07.1972Inbetriebnahme 28.5.1921 als Nr. 375. Ab 28.6.1948 Nr. 1175. 1949 Anpassungen an Verkehr mit Be 4/4. Ausmusterung per 4.7.1972, anschliessend Abbruch bei Schlatter, Münchwilen (Quelle: TB15).

Rollmaterial-Einsätze

C2 220-243 und 344-375 [1120-1137, 1038-1043, 1144-1175]

1. 1911-1939:

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Ce 2/2 22‘‘-55‘‘ mit C2 220ff: ???
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Ce 2/2 8‘‘-21‘‘ mit C2 220ff: ???
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Ce 2/2 101-136 mit C2: dokumentiert für Linien 1, 2, 5 (z.B. 1966: E), 7 (Riehen, z.B.1913), 11 (z.B.1916)
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Ce 2/2 152‘-163‘ (137‘‘-148‘‘) mit C2: dokumentiert für Linien 3, 6, 7 (Riehen, z.B.1914), 12.
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Ce 2/2 149-172 mit C2: dokumentiert für Linien 6, 11, 12.
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Ce 2/2 149-172 mit 2 C2: dokumentiert für Linien 6, 11, 14.
Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 149-172 mit 3 C2: dokumentiert für Linie 11 (1920).
Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 149-172 mit 4 C2:: dokumentiert für Linie 11 (1920).

2. ab 1939:

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Ce 2/2 22‘‘-55‘‘ mit C2: ???
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Ce 2/2 101-136 mit C2: dokumentiert für Linie E (1966)
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Ce 2/2 56‘‘-70‘‘ mit C2: dokumentiert für Linie 2
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Ce 2/2 137‘‘-148‘‘ mit C2: dokumentiert für Linien 2, 3 (E), 6, 7, 12.
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Ce 2/2 149-172 mit C2: dokumentiert für Linien 2, 3, 5, 7,24.
Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 149-172 mit 2 C2: dokumentiert für Linien 2, 6, 7, 24.
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Ce 2/2 149-172 mit C2 1120ff + C2 1176ff.: dokumentiert für Linien 2, 7, 24.
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Ce 2/2 173-216 mit 1 C2: dokumentiert für Linien 1, 2, 3, 4, 7, 8, 11, 12, 14, 18, 22, 24.
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Unfallverursachender Zug der Linie 4 am 24.4.1947: Ce 2/2 198 + C2 333 + C2 285.
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Ce 2/2 173-216 mit 2 C2: dokumentiert für die Linien 2, 12, 14, 22.
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Ce 2/2 173-216 mit 4 C2: dokumentiert für Linie 11.
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Ce 4/4 401 [450, 400] mit 1 C2: dokumentiert für Linie 11
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Ce 4/4 401 [450, 400] mit 3 C2: dokumentiert für Linie 11
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Ce 4/4 401 [450, 400] mit C4 + 2 C2 1120ff.: dokumentiert für Linie 11
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Be 4/4 401-456 mit 1 B2 1170-1175: dokumentiert für Linien 1, 2, 3, 4, 18
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Be 4/4 401-456 mit 2 B2 1170-1234: dokumentiert für Linien 2, 6
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Be 4/4 401-452 mit B4 und B2 1158: dokumentiert für Linie 6 (Schülerpfeil Leventina II)
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Be 4/4 457-476 mit B2 (7-polig) + B2 1170-1175: dokumentiert 1967 (Wire-Messe: Info U.W.)

Sonderfahrten

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Ce 2/2 163 mit C2 371.
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Ce 2/2 163 mit 2 C2 13.7.2002 (Linie 14).
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Ce 2/2 163 mit C2 + Sommerwagen: 22.9.2002 (BEB), 13.9.2003 (Dreispitz).
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Ce 4/4 451 mit C2 + C3 702 + C3 1303: TCB-Gipfelifahrt am 11.8.2002

Bilder

  Diese historische Fotografie zeigt nicht ein Fahrzeug des Orientexpress, sondern den fabrikneuen Wagen 223 (später 323 bzw. 1123) anno 1911 mit gediegenen Polstersesseln (Rattangeflecht) mit umlegbaren Rückenlehnen.
 
 
Die Wagen 1038-1043 blieben bis zum Schluss ohne Luftdruckbremse, die übrigen Fahrzeuge wurden entweder damit ab Werk abgeliefert (344-375) oder nachgerüstet (1120-1137). Im Bild Wagen 1038 (Fotoarchiv und Copyright BVB).   Unten rechts: Heute steht das historische Fahrzeug 331 mit Farbgebung der Dreissigerjahre für Sondereinsätze zur Verfügung.
 
Der fabrikneue Wagen 223 im Jahre 1911 von aussen: Ein wunderschönes, zu seiner Zeit hochmodernes Fahrzeug mit gewölbten Eckscheiben, grossem Radstand von 2,8 Metern und mit hellen Polstersesseln (Fotoarchiv und Copyright BVB).
 


Alle Rechte © www.tram-basel.ch und Heiner Ziegler (Stand: 24.04.2004) - Letzte Änderung: 17.07.2012