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Strecke: Thiersteinerallee - Leimgrubenweg (1915)

1915: Thiersteinerallee - Leimgrubenweg Zwinglihaus Linie 15 Leimgrubenweg 1900: Tellplatz - Güterstrasse 1915: Thiersteinerallee - Leimgrubenweg Zwinglihaus Linie 15 Leimgrubenweg 1900: Tellplatz - Güterstrasse Linie 25 Linie 25 Linie 24 Linie 15 1915: Thiersteinerallee - Leimgrubenweg Zwinglihaus Linie 5 Leimgrubenweg 1900: Tellplatz - Güterstrasse Linie 26 Linie 26 Linie 5 Mönchsbergerstrasse


Am 1. Juli 1915 konnte der erste Teil der Bruderholz-Tramlinie zwischen der Thiersteinerallee (Heiliggeistkirche) und dem Bruderholz dem Betrieb übergeben werden. Die Eröffnung dieser neuen Tramlinie - mitten im Ersten Weltkrieg - wurde von den Bewohnern des Gundeldingerquartiers gefeiert, wurden sie nun doch von drei Tramlinien (4, 5 und 15) gleichzeitig bedient. Die Strecke war von der Thiersteinerallee bis zum Leimgrubenweg am Fuss des Bruderholzes doppelspurig, ab Beginn der Steigung einspurig.

Der Ausbau begann 1928: Vom 02.04.1928 bis 15.05.1928 wurde die Strecke vom Leimgrubenweg bis zur Hauensteinstrasse auf Doppelspur ausgebaut. Am Leimgrubenweg wurde die künftige Endstation der neuen Linie 25 gebaut, sie bestand aus je einem rechts- und linksläufigen Gleiswechsel, ergänzt durch ein Abstellgleis in der Reinacherstrasse. Damit konnten auch Dreiwagenzüge der Linie 25 problemlos umgestellt werden. Ab 1. August 1928 diente die Haltestelle Leimgrubenweg der Linie 25 als Linienendpunkt. 1932 wurde bei der Haltestelle "Gundeldingerstrasse" ein weiteres Gleiswechselpaar eingebaut, dieses diente ab 22.05.1932 der Linie 24 als Linienendpunkt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Betrieb zwischen dem Leimgrubenweg und dem Bruderholz weitgehend eingestellt. Am 23.04.1946 wurde die Strecke zum Jakobsberg, ab 18.05.1949 das Teilstück bis zum Bruderholz wieder regulär befahren. Nach dem Bau der Schlaufe Jakobsberg (1949) und der ergänzenden Abstellanlage (1951) wurde das Abstellgleis in der Reinacherstrasse und der rechtsläufige Gleiswechsel beim Leimgrubenweg entbehrlich und abgebrochen.

Ende der Fünfzigerjahre wurde die bisherige Haltestelle "Gundeldingerstrasse" umbenannt und heisst seither "Zwinglihaus". Anfangs der Sechzigerjahre wurden die beiden Gleiswechsel beim Zwinglihaus entfernt und die beiden bisherigen Haltestellen "Delsbergerallee" und "Falkensteinerstrasse" durch eine neue, dazwischen liegende Haltestelle "Mönchsbergerstrasse" ersetzt.

Streckenplan Thiersteinerallee - Leimgrubenweg







Foto J.M. Jeannin, 1986

Die Haltestelle "Mönchsbergerstrasse" ist in den frühen Sechzigerjahren durch Zusammenlegung der bisherigen Haltestellen "Delsbergerallee" und "Falkensteinerstrasse" entstanden. Das Bild zeigt den Be 4/4 449 im Jahr 1986 als Einsatzkurs auf der Linie 5. Heute verkehrt auf dieser Strecke die Linie 16 (Foto J.M.Jeannin).
 


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