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BVB: Linie 18

Linie 18: Linienführungen

von bis    
07.12.1919 07.07.1920 Neubad - Schützenhaus
08.07.1920 20.10.1920 Neubad - Schützenhaus - Heuwaage - Schifflände - Claraplatz - Wiesenplatz
21.10.1920 31.05.1921 Neubad - Schützenhaus - Heuwaage - Schifflände - Claraplatz - Wiesenplatz - Gärtnerstrasse
01.06.1921 31.05.1923 Neubad - Schützenhaus - Heuwaage - Schifflände - Claraplatz - Kleinhüningen
01.06.1923 04.06.1925 Neubad - Schützenhaus - Heuwaage - Schifflände - Claraplatz - Bad.Bahnhof (- Riehen Dorf - Riehen Grenze)
05.06.1925 30.07.1926 Neubad - Schützenhaus - Heuwaage - Schifflände - Claraplatz - Mustermesse (- Riehen Dorf - Riehen Grenze)
31.07.1926 21.05.1932 Neuweilerstrasse - Schützenhaus - Heuwaage - Schifflände - Claraplatz - Mustermesse (- Riehen Dorf - Riehen Grenze)
22.05.1932 01.09.1939 Neuweilerstrasse - Schützenhaus - Heuwaage - Schifflände - Voltastrasse - St.Louis
02.09.1939 03.12.1939 Neuweilerstrasse - Schützenhaus - Heuwaage - Schifflände - Voltastrasse
04.12.1939 02.01.1985 Neuweilerstrasse - Schützenhaus - Heuwaage - Schifflände (zeitweise bis Mustermesse)

Geschichte der Linie 18

Kurz nach dem Ersten Weltkrieg gab es noch keine Arbeitslosenversicherung im heutigen Sinn, und die damals hohe Zahl mittelloser Männer ohne Arbeit musste durch ein Arbeitsprogramm der Regierung unterstützt werden. Mit einem solchen Arbeitsprogramm wurde 1919 die Tramlinie ins Neubad gebaut und im Dezember eröffnet. Da die Verbindung zum Steinenring noch nicht fertiggestellt werden konnte, verkehrte zu Beginn die Linie mit der neu geschaffenen Liniennummer 18 nur zwischen Neubad und Schützenhaus, mit einem einzigen Kurswagen, hin und her. Erst als auch diese Verbindung fertig gestellt war, konnte der 18-er an das übrige Tramnetz angeschlossen werden und die Linie nach Kleinhüningen verlängert werden. Der 18-er war stets Inbegriff der Linie ins Neubad. Seine Schwester mit gleichem Endziel, die Linie 8, war nach 1945 nur noch eine Bedarfslinie und führte bis 1985 eine eher unbedeutende Rolle.

Die Linie 18 war die erste, die nach dem Zweiten Weltkrieg mit neuem, vierachsigem Rollmaterial ausgerüstet wurde. Da die Vierachsanhänger vor den entsprechenden Motorwagen ausgeliefert worden waren, mussten diese von Zweiachsmotorwagen gezogen werden. 1958 erhielt die Linie 18 eine Serie "neuer" Anhänger, nämlich 10 Jahre alte, zweiachsige Wagen aus St.Gallen. Diese St.Galler Anhänger waren nur auf der Linie 18 anzutreffen. Nachdem moderne Vierachsanhänger zur Verfügung standen, wurden die St.Galler Wagen 1967 ausrangiert und allesamt verschrottet: Mit ihren hölzernen Längssitzen gehörten sie nicht zu den Publikumslieblingen.

Seit anfangs 1985 fährt die Linie ins Neubadquartier unter der Nummer 8; die Liniennummer 18 wurde seither nicht mehr verwendet.

Linie 18: Rollmaterial

Ab 1919

Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 101-136 solo: dokumentiert um 1919-1939.

Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 149-172 oder 173-216 solo oder mit C2 1120-1175 oder 1176-1234

1947-1985

Ab etwa 1947 kamen zuerst neue Vierachser-Anhänger hinter Be 2/2 und ab 1949 Be 4/4 zum Einsatz.
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Be 2/2 + 1 B4 1401-1415 (1947-1949)
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Be 4/4 401-456 solo oder mit 1-2 B2 1241-1248 (1958-1967)
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Be 4/4 401-456 + 1 B3 1333-1344
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Be 4/4 401-456 + 1 B4 1401-1506

Be 4/6 Be 4/6 603 ff. (Düwag) solo
 

Linie 18: Bilder



Zwischen 1959 und 1967 verkehrte die Linie 18 vorwiegend mit Be 4/4 + B2 1241-1248. Diese sogenannten St.Galler Anhänger verkehrten auf keiner anderen Linie und prägten das Bild der Linie 18 (Foto 23.06.1967 W.Liechti).


Diese herrliche Aufnahme von R. Gerbig zeigt den Be 4/4 430 (im September 1999 abgebrochen) mit B4 1405 (heute in Belgrad) am Barfüsserplatz am 30.10.1982.
 


Alle Rechte © www.tram-basel.ch und Heiner Ziegler (Stand: 27.02.2005) - Letzte Änderung: 17.07.2012