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BVB: Linie 5

Linie 5: Linienführungen

von bis    
30.06.1900 21.07.1900 Totentanz - St.Ludwig Grenze
22.07.1900 01.08.1900 Totentanz - St.Ludwig Bahnübergang
02.08.1900 30.08.1900 Totentanz - St.Ludwig Bahnübergang
Güterstrasse - Aeschenplatz
01.09.1900 14.10.1900 Marktplatz - St.Ludwig Bahnübergang
Güterstrasse - Aeschenplatz
15.10.1900 02.09.1902 St.Ludwig Bahnübergang - Marktplatz - Aeschenplatz - Güterstrasse
03.09.1902 23.06.1907 St.Ludwig Bahnübergang - Marktplatz - Aeschenplatz - prov. Bahnhof
24.06.1907 30.04.1911 St.Ludwig Bahnübergang - Marktplatz - Aeschenplatz - Güterstrasse
01.05.1911 30.07.1914 St.Ludwig Kath. Kirche - Marktplatz - Aeschenplatz - Güterstrasse
31.07.1914 30.09.1915 St.Ludwig Grenze - Marktplatz - Aeschenplatz - Güterstrasse
01.10.1915 21.05.1932 St.Ludwig Kath. Kirche - Marktplatz - Aeschenplatz - Güterstrasse
22.05.1932 01.09.1939 Huningue - Schifflände - Aeschenplatz - Denkmal - Güterstrasse
02.09.1939 03.12.1939 Voltastrasse - Schifflände - Aeschenplatz - Denkmal - Tellplatz
04.12.1939 07.07.1940 Voltastrasse - Schifflände - Aeschenplatz - Denkmal - Leimgrubenweg
08.07.1940 22.04.1946 Huningue Grenze  - Schifflände - Aeschenplatz - Denkmal - Leimgrubenweg
23.04.1946 04.05.1947 Huningue Grenze  - Schifflände - Aeschenplatz - Denkmal - Leimgrubenweg - Jakobsberg
05.05.1947 17.05.1949 St.Louis Grenze  - Schifflände - Aeschenplatz - Denkmal - Leimgrubenweg - Jakobsberg
18.05.1949 31.03.1968 St.Louis Grenze  - Schifflände - Aeschenplatz - Denkmal - Leimgrubenweg - Jakobsberg - Bruderholz
01.01.1947 31.12.1957   Die Strecke in St.Louis jenseits der Landesgrenze wird von der Gemeinde in eigener Regie betrieben. Die Motorwagen tragen anfänglich noch die Linienbezeichnung 5, später die Aufschrift "St. Louis".

Geschichte der Linie 5

Die Linie 5 führte ab 30.06.1900 als erste Tramlinie ins St. Johann-Quartier und wurde noch im gleichen Jahr über die damals deutsche Grenze bis St.Ludwig verlängert. Der erste Endpunkt in der Stadt war wegen Bauarbeiten im Bereich der Schifflände am Totentanz, er wurde aber noch im Eröffnungsjahr zuerst an den Marktplatz, später an den Aeschenplatz und von dort in die Güterstrasse verlegt. Dort wechselte der 5-er sein Kopfschild und fuhr als 4-er weiter. Mit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs wurde der Betrieb auf der Elsässer Strecke für über ein Jahr eingestellt, konnte aber am 01.10.1915, also mitten im Krieg, wieder aufgenommen werden. Ab 22.05.1932 fuhr die Linie 5 bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ab Lysbüchel nach Hüningen, nach Kriegsende zur St.Louis Grenze. Der grenzüberschreitende Tramverkehr wurde danach nie mehr aufgenommen. Von 1947 bis 1957 betrieb zwar die Stadt St.Louis "ihre" Tramlinie mit eigenem Personal, am 31.12.1957 wurde der Trambetrieb in St.Louis aber eingestellt.

Im Südwesten wurde ab Beginn des 2. Weltkriegs die Endhaltestelle in den Leimgrubenweg verlegt (mit einzelnen Kursen in Spitzenzeiten bis auf das Bruderholz), später definitiv auf das Bruderholz. Von 1949 bis 31.3.1968 fuhr die Linie 5 in Verbindung mit der Linie 15 von der St.Louis Grenze via Denkmal auf das Bruderholz, der 15-er wählte dorthin den Weg durch die Wolfschlucht, der 5-er fuhr via Jakobsberg.

Am 01.04.1968 verschwand die Linie 5. Bis ca. 1981 wurde die Linie 2 in den Stosszeiten vom Bahnhof SBB zum Morgartenring verlängert. Dazu waren drei zusätzliche Kurse notwendig. Diese fuhren jeweils via Kannenfeldplatz zum Bahnhof SBB und machten die Strecke Eglisee - Morgartenring einmal. Von dort fuhren sie mit dem Kursschild 5 via Heuwaage - St.Johannsvorstadt ins Depot Wiesenplatz zurück. Lange waren Dreiwagenzüge (Be 2/2 + B3 + B2) eingesetzt, später auch Be 4/4 (Info J.M. Jeannin).

Ein Kurs mit Liniennummer 5 fuhr lange Zeit über Mittag von der Schifflände via Heiliggeistkirche und Jakobsberg zum Bruderholz (Info J.M. Jeannin). Zwei solche Kurse aus den Jahren 1986 und 1991 sind unten abgebildet. Heute wird die Liniennummer 5 nur noch bei Depotfahrten via St.Johannstor - Voltaplatz ins Depot Wiesenpaltz verwendet.

Linie 5: Bilder

Foto J.M. Jeannin, 1978   Foto J.M. Jeannin, 1978
Be 4/4 423 im Jahre 1978 auf der Rückfahrt vom Morgartenring ins Depot Wiesenplatz (Haltestelle Schützenmattstrasse). Foto J.M. Jeannin. Derselbe Kurs beim St.Johannstor im Jahre 1978: Der Be 4/4 423 fährt von seinem Einsatz auf der Linie 2 als 5-er ins Depot Wiesenplatz zurück. Seitlich ist er fälschlicherweise als 7-er beschildert. Foto J.M. Jeannin.
 
Bild vom 18.04.1985 (R.Gerbig) Bild vom 17.05.2004
Be 4/4 452 am 18.04.1985 am Steinenberg als 5-er unterwegs, beschildert mit "Bruderholz". Das Fahrzeug wurde im Herbst 2001 verschrottet und war die letzte im Liniendienst eingesetzte Baracke (Foto R.Gerbig). Dieselbe Situation wie auf dem Bild oben, aber 26 Jahre später: Be 4/4 413 am 17.05.2004 um 20.05 Uhr auf Depotfahrt mit Liniennummer 5 (Foto H. Ziegler).
 
Foto J.M. Jeannin, 1991 Foto J.M. Jeannin, 1986
Ein Einsatzkurs als Linie 5 befuhr lange Zeit am Mittag die Strecke Schifflände - Heiliggeistkirche - Jakobsberg - Bruderholz (Be 4/4 438, Foto J.M. Jeannin, 1991). Derselbe Einsatzkurs mit Be 4/4 449 im Jahre 1986 in der Haltestelle Mönchsbergerstrasse (Foto J.M. Jeannin).
 
Bild vom 01.11.2000 (R.Gerbig) Bild vom 25.06.2000 (R.Gerbig)
Be 4/4 419 am 01.11.2000 vor dem Depot Wiesenplatz, beschildert mit "Voltaplatz - Wiesenplatz". Das Fahrzeug befindet sich heute in Saarbrücken (Foto R.Gerbig). Düwag 630 und Baracke 434 am 25.06.2001 als Linie 5 und Linie E. Der Düwag weilt heute in Belgrad, der Be 4/4 434 wurde im September 2001 verschrottet (Foto R.Gerbig).
 


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