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Haltestelle: Johanniterbrücke

St.Johannstor Kantonsspital

Am 3. Juni 1877 hiess das Volk mit 2566 Ja zu 1312 Nein die erste in Basel lancierte Volksinitiative, die den Bau der Johanniterbrücke forderte, gut.

Die Kreuzung vor der Johanniterbrücke, wo sich die gleichnamige Haltestelle befindet, hat in den letzten Jahrzehnten markante Änderungen erfahren: Am 30.06.1900 wurde die Strecke zwischen dem Totentanz (heute Haltestelle Kantonsspital), dem St. Johannquartier und St. Ludwig (heute St-Louis) eröffnet. Mit dem Bau dieser Strecke wurde auch ein einspuriges Dienstgeleise über die Johanniterbrücke gelegt, um die Strecke ins St. Johannquartier mit dem übrigen Schienennetz zu verbinden.

Im Linienbetrieb wurde die Brücke aber erst ab 1916 durch die Linie 12 regelmässig befahren. Am 15.07.1924 wurde die Strecke zwischen Johanniterbrücke und dem Schützenhaus dem Betrieb übergeben und war während über vier Jahrzehnten wichtiger Teil der Ringlinie 2. Bereits 42 Jahre später wurde sie dem Autoverkehr geopfert und auf Busbetrieb umgestellt. Seither hat das Basler Tramschienennetz eine wichtige Umleitungsmöglichkeit über den Rhein verloren. Nachdem der Cityring, für den die Tramstrecke geopfert worden ist, nicht in der ursprünglich geplanten Form realisiert wurde, ist es vielleicht eine Frage der Zeit, bis die Johanniterbrücke wieder mit Schienen belegt wird. Konkrete diesbezügliche Pläne gibt es im Moment aber noch keine (Stand: 2004). Heute (2009) fordert die Tram-Initiative unter anderem genau das.

Bilder Haltestelle Johanniterbrücke

Bild vom 17.02.2002   Bild vom 09.03.2002
Blick auf die Haltestelle Johanniterbrücke stadtauswärts. Im Hintergrund das St. Johannstor.   Blick aus dem Führerstand des Oldtimers 126 auf die Haltestelle und in Richtung Totentanz. Das Tramhäuschen wurde 1990 erstellt.
 


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