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Rollmaterial:                     


BEB: Anhänger C3 21-32

Die 1915 und 1919 bei der SWS bestellten Zweiachsanhänger hatten ursprünglich einen grünen Zweitonanstrich, später der für die BEB typische gelbcrèmige Farbton. Von 1946 bis 1950 wurde die ganze Serie von der SLM in Winterthur umgebaut, mit einem Dreiachsuntergestell ausgestattet und der Wagenkasten verlängert. Die Endfertigung geschah in der BEB-Werkstätte in Arlesheim. Ab 1971 wurden 10 der 12 Anhänger verschrottet.

Die beiden verbliebenen Anhänger, Nr. 25 und 27, wurden 1972 durch die Firma Schindler in Pratteln modernisiert und zu Einrichtungsfahrzeugen mit automatischen Türen und Trittbrettkontakten umgebaut. Sie erhielten dabei blaue Polstersitze, +GF+-Kupplungen und einen hellgelben Anstrich. Sie verkehrten zuerst hinter den Be 4/6 106 - 108, die als erste speziell für Anhängerbetrieb ausgerüstet worden waren. Ab 1980 wurden die beiden verbliebenen Anhänger in Rodersdorf remisiert und am 22/23.9.1983 ins neue Depot Hüslimatt verlegt. Um 1986-1987 wurden die Wagen historisch restauriert, mit einem Anstrich passend zu den beiden Ce 2/4 12 und 13, und für Nostalgiefahrten eingesetzt. Anfangs 1992 wurde der Wagen 25 zum Bau eines Hochzeitswagens verwendet. Der Wagen 27 wurde zum Jubiläum "100 Jahre Birseckbahn" umgestaltet, mit einem neuen, zum Nostalgiemotorwagen "Nr. 4" passenden Anstrich versehen und die Heckeinrichtungen zum Mitführen eines zweiten Anhängers entfernt. Dreiwagenzüge sind heute nicht mehr möglich, und der Anhänger kann nur mehr hinter dem Nostalgiemotorwagen verkehren.

Technische Daten

Inbetriebnahme1916-1920 (C2)1946-1950 (C3)
ErbauerSchweiz. Waggonfabrik, Schlieren (SWS)SLM Winterthur
Radstand2.800 m 4‘600 mm
Tara-Gewicht6.3 t8.0 t
Länge über Kupplung9‘280 mm10‘670 mm
max. feste Höhe3‘160 mm3‘160 mm
Breite2.100 m2.100 m
Fassungsvermögen42: 20 Sitz- und 22 Stehplätze60: 28 Sitz- und 32 Stehplätze
spätere Änderungen 1918: Lichtruten (21-28)
1946-1950: Umbau bei SLM: Verlängerung Wagenkasten, Dreiachsuntergestell.
1972 (Wagen 25, 27): Umbau zu Einrichtungswagen und Modernisierung (Türautomatik, GF-Kupplungen, blaue Polstersitze, hellgelber Anstrich, Entfernung Solenoidbremse).

Typenskizze


Skizze eines Fahrzeugs die Serie BEB C2 Nr. 21-32 im ursprünglichen Zustand als Zweiachser.



1946/50 wurden die Wagenkasten der C2 Nr. 21-32 verlängert, mit einem neuen Dreiachs-Untergestell versehen und modernisiert. Die so entstandenen neuen Anhängewagen blieben so bis 1971 weitgehend unverändert.

Rollmaterial-Geschichte


Nr.InbetriebAbbruchAbbildungsnachweis und Bemerkungen
211.191618.11.1970CJ69: Abb. 266 (1955), Abb. 328 (1965).
Inbetriebnahme Januar 1916 als C2 Nr. 21. Inbetriebnahme mit neuem Dreiachsuntergestell am 1.11.1946. Abbruch 18.11.1970 durch Firma Fricker.
221.19161975HS87: 60 (1964).
Inbetriebnahme Januar 1916 als C2 Nr. 22. Inbetriebnahme mit neuem Dreiachsuntergestell am 1.6.1948. Abbruch 1975 durch Birseckbahn.
231.191613.04.1972Inbetriebnahme Januar 1916 als C2 Nr. 23. Inbetriebnahme mit neuem Dreiachsuntergestell am 15.7.1947. Ausmusterung 31.12.1971. Abbruch 13.4.1972 durch Firma Schlatter, Münchwilen.
241.191620.04.1972CJ69: Abb. 285 (1967).
Inbetriebnahme Januar 1916 als C2 Nr. 24. Inbetriebnahme mit neuem Dreiachsuntergestell am 1.3.1950. Ausmusterung 31.12.1971. Abbruch 20.4.1972 durch Firma Schlatter, Münchwilen.
251.1916ErhaltHS87: 160 (1926).
Inbetriebnahme Januar 1916 als C2 Nr. 25. Inbetriebnahme mit neuem Dreiachsuntergestell am 1.6.1947. Erhielt im März 1972 Untergestell des B3 32. Im Herbst 1972 Modernisierung durch Schindler AG, Pratteln. Ab 1980 in Rodersdorf remisiert. Am 22/23.9.1983 ins neue Depot Hüslimatt verlegt. Um 1986-1987 wurde der Wagen historisch restauriert, passend zu Ce 2/4 13 und 14, und für Nostalgiefahrten eingesetzt. Anfangs 1992 wurde das historische Fahrzeug zum Bau eines Hochzeitswagens verwendet.
261.191623.12.1971CJ69: Abb. 269 (um 1968).
Inbetriebnahme Januar 1916 als C2 Nr. 26. Inbetriebnahme mit neuem Dreiachsuntergestell am 1.10.1947. Abbruch 23.12.1971 durch Firma Schlatter, Münchwilen.
271.1916ErhaltHS87: 174 (1974).
Inbetriebnahme Januar 1916 als C2 Nr. 27. Inbetriebnahme mit neuem Dreiachsuntergestell am 25.2.1947. Im Herbst 1972 Modernisierung durch Schindler AG, Pratteln. Ab 1980 in Rodersdorf remisiert. Am 22/23.9.1983 ins neue Depot Hüslimatt verlegt. Um 1986-1987 historisch aufgearbeitet, passend zu Ce 2/4 13 und 14. Anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Birseckbahn" wurde der Wagen 2002 umgestaltet, mit einem neuen, zum Nostalgiemotorwagen "Nr. 4" passenden Anstrich versehen und die Heckeinrichtungen zum Mitführen eines zweiten Anhängers entfernt.
281.191613.04.1972Inbetriebnahme Januar 1916 als C2 Nr. 28. Inbetriebnahme mit neuem Dreiachsuntergestell am 15.12.1950. Ausmusterung 31.12.1971. Abbruch 13.4.1972 durch Firma Schlatter, Münchwilen.
2919201972Inbetriebnahme im Herbst 1920 als C2 Nr. 29. Inbetriebnahme mit neuem Dreiachsuntergestell am 5.4.1947. Ausmusterung 24.6.1972. Keine Angaben zum Abbruchdatum.
30192023.12.1971CJ69: Abb. 300 (um 1968).
Inbetriebnahme im Herbst 1920 als C2 Nr. 30. Inbetriebnahme mit neuem Dreiachsuntergestell am 15.4.1948. Als erster der Serie am 15.11.1970 ausgemustert. Abbruch 23.12.1971 durch Firma Schlatter, Münchwilen.
31192013.01.1972Inbetriebnahme im Herbst 1920 als C2 Nr. 31. Inbetriebnahme mit neuem Dreiachsuntergestell am 15.12.1948. Ausmusterung 31.12.1971. Abbruch 13.1.1972 durch Firma Schlatter, Münchwilen.
32192020.04.1972CJ69: Abb. 301 (1968).
Inbetriebnahme im Herbst 1920 als C2 Nr. 32. Inbetriebnahme mit neuem Dreiachsuntergestell am 1.11.1948. Ausmusterung 31.12.1971. Untergestell im März 1972 an B3 25. Abbruch Wagenkasten 20.4.1972 durch Firma Schlatter, Münchwilen.

Bilder

 
B3 30 der Birseckbahn im Jahre 1969 beim Depot Arlesheim. Diese zwischen 1916 und 1920 in Betrieb genommene Anhängerserie wurde um 1947 zu Dreiachsanhängern umgebaut und stand bis 1970 vollzählig in diesem Aussehen in Betrieb (Foto C.Jeanmaire).   Der noch erhaltene Anhänger Nr. 27 hat bei seiner letzten Restauration 2002 nicht nur einen neuen Anstrich erhalten, am Heck wurden auch fast alle Verbindungseinrichtungen entfernt. Das heute nackte Hinterteil wirkt gegenüber dem historischen Vorbild links im Bild befremdend.
 


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