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Strecke: Muttenz - Pratteln (1922)

Gempenstrasse Linie 5 Rothausstrasse 1897: Aeschenplatz - Breite - Birsfelden Lachmatt Muttenz 1921: St.Jakob - Muttenz Linie 3 Bahnhofstrasse Pratteln Linie 14 Kästeli 1921: St.Jakob - Muttenz Gempenstrasse Linie 5 Rothausstrasse 1897: Aeschenplatz - Breite - Birsfelden Lachmatt Muttenz 1921: St.Jakob - Muttenz Linie 3 Bahnhofstrasse Pratteln Linie 14 Kästeli 1921: St.Jakob - Muttenz Schindler Gempenstrasse Linie 5 Rothausstrasse 1897: Aeschenplatz - Breite - Birsfelden Lachmatt Muttenz 1921: St.Jakob - Muttenz 1997: Schlaufe Wartenberg Bahnhofstrasse Pratteln Linie 14 Kästeli 1921: St.Jakob - Muttenz Schindler

Die Betriebsbewilligung für die schon lange zuvor projektierte Strecke nach Pratteln ging an die eigens dafür im Jahre 1920 gegründete Basellandschaftliche Uebelandbahn AG (BUeB). Am 22.1.1921 erfolgte die Eröffnung der einspurigen Strecke nach Muttenz, am 20.10.1922 jener nach Pratteln. Zwischen dem Rothausweg und der Haltestelle "Güterbahnhof" war die Strecke während langer Zeit einspurig. Erst am 8.10.1951 wurde hier die Doppelspur in Betrieb genommen. Am 19.3.1997 wurde die Schlaufe Wartenberg als Ersatz der alten Schlaufe in Muttenz Dorf eröffnet und am 24.3.1997 in Betrieb genommen (Baubeginn Nov. 1995). Das besondere dieser Kehrschlaufe liegt im Umstand, dass sie auf freiem Feld zwischen der Rothausstrasse und der Lachmatt liegt und keine eigene Haltestelle bildet. Die Schlaufe liegt am Rand des Wartenbergs, dem "Hausberg" von Muttenz. Ende 1997 wurde die Muttenzer Schlaufe stillgelegt und abgebrochen.

Die Haltestelle "Lachmatt" hiess in den Sechzigerjahren vorübergehend "Waggonfabrik Lachmatt". Um 1948 entstand die Haltestelle "Pneufabrik", benannt nach der damals benachbarten Fabrik "Firestone" (1934-78). Nach deren Schliessung hat die Haltestelle ihren neuen, heute noch gültigen Namen "Kästeli" erhalten. Die Haltestelle "Güterbahnhof" erhielt am 12.12.2004 den heutigen Haltestellennamen "Gempenstrasse".

Streckenplan Muttenz - Pratteln









Die Gegend der Haltestelle "Rothaussstrasse" um 1970, etwa zehn Jahre später als auf dem Bild darunter: Bereits haben Billetautomaten Einzug gehalten, der Motorwagen ist mit einem stilisierten gelben Auge markiert, was den billeteurlosen Betrieb kennzeichnete. Aus Sicherheitsgründen musste bei Zügen ohne automatische Türen ein Zugsbegleiter mitfahren. Im bisherigen Landwirtschaftsgebiet schiessen erste Wohnsiedlungen in die Höhe (Foto Archiv BVB).


Die Gegend der Haltestelle "Rothausstrasse" in den Sechzigerjahren. Heute ist die Gegend links auf dem Bild überbaute Wohnzone. Im Hintergrund der Wartenberg aus der entgegengesetzten Ansicht als auf dem Bild darunter. Der Wartenberg, ein typischer Kalk-Juraberg, ist berühmt für seine marinen Versteinerungen aus der Jurazeit (z.B. Ammoniten). (Foto Archiv BVB).


Die Tramstrecke zwischen dem Rothausweg und der Lachmatt in den Sechzigerjahren. Im Hintergrund der Wartenberg mit der gleichnamigen Burgruine. Die Gegend auf der linken Bildhälfte hat sich bis heute kaum verändert und ist Landwirtschaftsgebiet geblieben. Rechts türmen sich heute Kiesberge auf, die vom Eisenbahn- und Strassenbau herrühren. Beachte die schönen alten Holzschwellen des Tramgeleises (Foto Archiv BVB).


Die Endhaltestelle in Pratteln um 1965 mit einem für diese Zeit typischen Dreiwagenzug der Linie 14. Um 1972 wurde das zweiachsige Rollmaterial durch Düwag-Gelenkwagen abgelöst. Der abgebildete Be 2/2 215 (Baujahr 1933) ist als Oldtimerfahrzeug erhalten geblieben und ist immer noch fahrtüchtig. Das Restaurant im Hintergrund ist unverändert erhalten geblieben, das alte, teilweise verdeckte Tramhäuschen links ist längst einem Beton-Neubau gewichen (Foto W.Liechti).
 


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