www.tram-basel.ch - Das unabhängige Basler Tram-Portal
                 
Netz:               


Strecke: Münchensteinerbrücke - Güterstrasse (1900)

Aeschenplatz - Grosspeter Linie 5 Tellplatz Heiliggeistkirche Solothurnerstrasse IWB Bahnhofeingang Gundeldingen Aeschenplatz - Grosspeter Linie 5 Tellplatz Heiliggeistkirche Solothurnerstrasse prov. Bahnhof Linie 5 Margarethenbrücke - Elisabethen Linie 2 Linie 2 Linie 1 Aeschenplatz - Grosspeter Linie 5 Tellplatz Heiliggeistkirche Solothurnerstrasse Linie 1 Margarethenbrücke - Elisabethen Margarethenbrücke - Elisabethen 1915: Thiersteinerallee - Jakobsberg Linie 15 Linie 5 Linie 15 Linie 16 Aeschenplatz - Grosspeter Linie 26 Tellplatz Heiliggeistkirche Solothurnerstrasse Linie 4 Margarethenbrücke - Elisabethen Margarethenbrücke - Elisabethen 1930: Wolfschlucht - Bruderholz Linie 26 Linie 4 Linie 5 Linie 25 Linie 16 1930: Wolfschlucht - Bruderholz Linie 15 Linie 5 Linie 15 Linie 25 1915: Thiersteinerallee - Jakobsberg

Die erste Erschliessung des Gundelis mit dem Tram erfolgte mit einem Umweg vom Aeschenplatz her über die Münchensteinerbrücke zum Tellplatz in die Güterstrasse. Diese Strecke wurde am 2. August 1900 eröffnet. Am 15. Oktober 1900 wurden die beiden Linien St. Ludwig - Marktplatz und Aeschenplatz - Güterstrasse miteinander zu einer einzigen Linie verbunden (später mit Liniennummer 5). Die ganze Gundeldingerstrecke war zunächst einspurig, eine Ausweichstelle war beim Tellplatz, eine letzte beim Streckenende bei der Mündung der Güterstrasse in die Margarethenstrasse. Dieser Zustand währte nur kurz:

1902-1907

Bereits 1902 wurde das Gundeldingerquartier zusätzlich von der Margarethenbrücke her erschlossen und von der Linie 2 bedient. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Bahnhofprovisorium bei der Gempenstrasse in Betrieb genommen, wo die Linien 2 und 5 bis 1907 endeten.

1907-1930

Nach Beendigung des Bahnhofprovisoriums am 24. Juni 1907 wurden auch die Geleise in der Gempenstrasse stillgelegt und die Güterstrasse wieder durchgehend befahren. Um 1910 erfolgte in der Thiersteinerallee der Ausbau auf Doppelspur, um 1912 war die ganze Güterstrasse durchgehend doppelspurig befahrbar. Ab 1913 hielt das Tram statt an der Pfeffingerstrasse neu an der "Jurastrasse". 1915 wurde die vom Bahnhof her in die Güterstrasse kommende Linie 1 durch die Linie 4 abgelöst, letztere bildete mit der Linie 5 eine Linienkombination mit Wechsel der Liniennummern auf dem Tellplatz. Im gleichen Jahr wurde der erste Teil der Bruderholzstrecke eröffnet, die bei der Heiliggeistkirche ("Thiersteinerallee") von der Stammlinie abzweigte. Um 1917 wurde der Gleiswechsel vor der Haltestelle "Margarethenbrücke" entfernt. Die ganze Güterstrasse blieb daraufhin ohne Gleiswechsel. Ab 1919 entfiel die Haltestelle "Sempacherstrasse". Am 01.08.1928 erreichte die Linie 25 von der Inneren Margarethenstrasse her die Güterstrasse und wurde über einen neu erstellten Gleisbogen vom Tellplatz Richtung Leimgrubenweg geführt.

Ab 1930

Am 15.05.1930 wurde die neue Strecke zwischen Tellplatz und Bruderholz via Wolfschlucht (damals Wolfsschlucht) eröffnet. Bei der neuen Haltestelle "Bruderholzstrasse" wurde ein Gleiswechsel eingebaut, als Endpunkt der Linie 26. Die neue Linie 16 befuhr denselben Streckenabschnitt, allerdings via Wolfschlucht bis auf das Bruderholz hinauf. Anfangs der Dreissigerjahre verschwand die Haltestelle "Jurastrasse". 1945 wurde am Tellplatz die Verbindungskurve von der Güterstrasse in die Bruderholzstrasse gebaut und von den Linien 15 und 25 mit neuer Linienführung benutzt.

Streckenplan Münchensteinerstrasse - Güterstrasse









historische Postkarte

Postkarte des Tellplatz in den Zwanzigerjahren mit einem alleinfahrenden Ce 2/2 der Serie 22-55. Links das verschwundene, alte Gundeldingercasino, im Hintergrund die Heiliggeistkirche. Am Tellplatz wechselte damals der 5-er die Liniennummer und fuhr als 4-er weiter (Postkarte Sammlung H.Ziegler).
historische Postkarte

Die Kreuzung Güterstrasse / Thiersteinerallee vor 1908: Im Vordergrund links steht heute die Heiliggeistkirche (erbaut 1911-1912 von Gustav Doppler und Max Meckel in neugotischem Stil). Das Wohnhaus in der Bildmitte links ist bis heute erhalten geblieben, die Häuser rechts sind verschwunden. Ein Ce 2/2 der Serie 50-83 biget auf der Einspurstrecke von der Güterstrasse her kommend in die Thiersteinerallee ein (Postkarte Sammlung H.Ziegler).
 


Alle Rechte © www.tram-basel.ch und Heiner Ziegler (Stand: 20.02.2005) - Letzte Änderung: 17.07.2012