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Haltestelle: Wolfschlucht

Bruderholzstrasse Lerchenstrasse

Bescheidenheit gilt als typisch baslerische Tugend, insofern ist der Name "Wolfschlucht" unverständlich übertrieben: Sie ist keine Schlucht, sondern eine ehemalige Bachrinne, und liegt fernab von Wölfen (einer der letzte Wölfe der Region wurde am 17. Februar 1721 beim Lysbüchel erlegt). Wie diese Gegend zu dem Namen gekommen ist, ist rätselhaft.

Nichts desto Trotz: Eine der schönsten Tramstrecken führt an dieser Tramstation mitten im Wald vorbei. Die Eröffnungsgeschichte der Wolfschluchtstrecke ist an anderer Stelle beschrieben und soll deshalb hier nicht wiederholt werden (siehe unten unter "links"). Im Sommer 2001 ist die enge Kurve oberhalb der Station Wolfschlucht in die Schlagzeilen geraten, nachdem an verschiedenen Tagen drei Gelenkwagen (zwei Düwag und eine Sänfte) auf dem Weg zur Lerchenstrasse entgleist waren. Der Grund lag in einer zu starken Überhöhung der äusseren Schiene. Schon früher gab es in dieser Kurve Unfälle: Am 31. Juli 1955 kippte ein Tramzug der Linie 15 wegen überhöhter Geschwindigkeit aus der Kurve. Trotz sehr grossem Materialschaden wurde niemand ernsthaft verletzt, da ausser dem Wagenführer und dem Billeteur niemand sonst im Tram war.

Bilder Haltestelle Wolfschlucht

Bild vom 18.05.2002   Bild vom 18.05.2002
Die Haltestelle "Wolfschlucht" mit Blick auf das hölzerne Tramhäuschen und weiter abwärts Richtung Gundeli.   Ein romantisches Tramhäuschen als Platz für Frischverliebte?
 


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