Haltestelle: Burgfelden Grenze
Obwohl die Haltestelle "Burgfelden Grenze" heisst, ist sie vom Zoll an der Burgfelderstrasse etwa noch 200 Meter entfernt. Der Name ist trotzdem nicht abwegig: Die Landesgrenze verläuft entlang der Burgfelderstrasse und zweigt von dieser kurz hinter der Schlaufe ab. Die Haltestelle mit Kehrschlaufe besteht seit 15. März 1930 und wurde im Rahmen eines Beschäftigungsprogramms für Arbeitslose während der damaligen Krisenzeit erstellt. Diese Endstation wurde damals in dünn besiedeltem Gebiet und in einiger Entfernung vom Grenzübergang weg angelegt in der Vorstellung, im weiter westlich gelegenen Abschnitt der Burgfelderstrasse Industrie anzusiedeln, dabei wollte man Kreuzungen mit Industriegeleisen vermeiden. Die Wendeschlaufe besass ursprünglich vier Abstellgeleise, die bis Ende der 60-er Jahre rege benützt wurden: In verkehrsschwachen Zeiten stellten die Motorwagen ihre Anhänger hier ab, wodurch auch Personalkosten gespart werden konnten (jeder Anhänger benötigte einen eigenen Billeteur). Mit der Einführung der billeteurlosen Anhängewagen fiel diese Sparmassnahme weg, der 3-er fuhr ganztags mit Anhängern. Die Abstellgeleise wurden dann noch einige Jahre verwendet, um Einsatzkurse für die verkehrsstarke Mittagszeit abzustellen. Die Abstellgeleise 1 und 2 wurden 1991 entfernt; heute steht nur noch ein einziges Abstellgleis zur Verfügung. Im Januar 2002 wurde die zuvor begrünte Schlaufe asphaltiert, damit sie mit Ersatzbussen (z.B. im Fasnachtsverkehr) befahren werden kann.
Als Endhaltestelle
| von |
bis |
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| 15.03.1930 |
heute |
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Richtung Barfüsserplatz - Birsfelden |
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| 22.05.1932 |
01.09.1939 |
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Richtung Aeschenplatz - Leimgrubenweg |
| 28.09.2002 |
29.09.2002 |
Richtung Bankverein - Messeplatz - Dreirosenbrücke - Voltaplatz - Schifflände - Messeplatz ... |
Bilder Haltestelle Burgfelden Grenze
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Blick auf die westliche Endstation der Linie 3
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Die Burgfelderschlaufe heute (17.02.2002): Bis auf eines sind alle früheren Abstellgeleise entfernt worden.
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