Depot Oberwil
Das Depot Oberwil entstand mit dem Bau der Birsigthalbahn 1897. Bereits ein Jahr später wurde die erste Halle etwas verlängert. Die Halle diente der Unterbringung des Rollmaterials, war aber auch Reparaturwerkstätte zugleich. In der Folge musste das Depot mehrmals erweitert und vergrössert werden, so 1897. 1905 wurde die Strecke und auch das Depot elektrifiziert, neues Rollmaterial hielt damit Einzug. 1911 wurde die ganze Depotanlage renoviert. Wiederholt wurde die Anlage von Bränden heimgesucht: 1945 brannte ein Güterschuppen aus. Am Neujahr 1953 zerstörte ein Grossbrand Teile der Werkstätte, der Einstellhalle und Rollmaterial. Depot und Werkstätte wurden danach unverändert bis zum Jahr 1955 wieder aufgebaut.
Die Depotanlage umfasste sieben Geleise: Zwei mit einer langen Wagenremise überdeckte Geleise lagen von Basel aus betrachtet rechts der einspurigen Strecke, fünf davon links, wovon drei überdeckt waren und zur Hauptwerkstätte führten. Die Depotanlage diente ausschliesslich der Birsigthalbahn. Nach Umstellung auf Trambetrieb (1984) hatte sie seine Funktion verloren und wurde zweckentfremdet, die Geleise entfernt. Vorübergehend diente sie als Abstellplatz für BLT-Autobusse. Das Hauptgebäude, eine Abbruchliegenschaft, diente bis 2004 einem Autohändler. Die Wagenremise - Ironie des Schicksals und beliebtes Fasnachtssujet - ist am 4. Juni 2001 abgebrannt. An ihrer Stelle baut die BLT zur Zeit eine Wohnhaussiedlung.
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Das Depot zur Zeit der Birsigthalbahn im Jahre 1969. Das Gebäude links wird heute von einem Autohändler genutzt, an Stelle der Halle rechts entsteht zur Zeit eine Wohnüberbauung. (Ausschnitt aus Foto C.Jeanmaire)
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Das Depot Oberwil im Jahre 2002: Zweckentfremdet diente die Abbruchliegenschaft bis 2004 einem Autohändler als Einstellplatz.
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Die Halle von vorne. Im Vordergrund das Streckengeleise der BLT-Linie 10. Beachte die alten Holzschwellen.
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Das ehemalige Depot von hinten.
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Wo bis am 4. Juni 2001 die Wagenremise stand, entsteht heute eine Wohnüberbauung. Im Vordergrund die Fundamentmauer der Remise, bzw. was von ihr noch übrig ist.
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