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Depot Aesch

Münchenstein Dorf Im Lee

Das kleine Depot entstand zusammen mit dem Bau der Tramstrecke nach Aesch im Jahre 1907. Bei zunehmendem Wagenbestand musste es schon bald (1910) erweitert werden. 1922 erhielt das mittlere Tor eine hölzerne Tür. Bis Mitte 1927 liefen die Kurse der Linie 11 mehrheitlich aus dem Depot Aesch aus, später wurden die Wagen dem Depot Dreispitz zugeteilt. Bis etwa 1939 wurde das Depot Aesch noch regelmässig benützt, in dem ein Zug über Nacht und zwei Züge über Mittag eingestellt wurden. In der Folge wurde es immer weniger benötigt und diente schliesslich nur noch der Unterbringung der offenen Sommeranhänger. Diese bildeten bis 1960 eine wichtige Wagenreserve für den Mustermesseverkehr. Nach einem Streckenumbau im Jahre 1962 wurden die Depotgeleise (das damals Richtung Aesch einmündete) nicht mehr an die Strecke angeschlossen.

Nach 1980 wurden die Geleise, diesmal Richtung Basel, wieder an die Strecke angeschlossen. Dieser Anschluss besteht zwar noch heute, das Depot scheint aber nicht mehr benützt zu werden; das mittlere Geleise hat bereits keine Fahrleitung mehr. Schon 1969 hat Claude Jeanmaire in seinem Buch "Die Entwicklung der Basler Strassen- und Überlandbahnen" festgestellt: "Das wäre doch der richtige Ort für die Fahrzeuge des Tram-Club Basel." Wie recht er doch hat!

Während dem Jahr 2008 wurden die Gebäude abgebrochen und die Weiche entfernt.

Bilder Depot Aesch

26.01.2002   Foto vom 26.01.2002
Das Depot Aesch verfügt zwar noch immer über einen Geleiseanschluss, wird aber offenbar nicht mehr benützt.   Das mittlere der drei Geleise hat keine Fahrleitung mehr.
 


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