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Sänger und Texter

Es ist zum Heulen: Gesungen habe ich auch noch. Weiss der Teufel, weshalb. Aber irgendwann nach der Veröffentlichung meines ersten Bandes der SCHWEIZERBUCH-Reihe stand ich an der Bar im ersten Stock des Atlantis, und da kam ein junger Mann auf mich zu und stellte sich mit Peter vor und seine Frau, die mir ein strahlendes Lächeln zuwarf, mit Stella. Es waren Stella und Peter Wassermann, die späteren Erfinder des Matterhorn-Projects mit dem erfolgreichen Muh-Song, das heisst melodisch muhenden Kühen. Mich fragte Peter, der natürlich mein Buch kannte, ob ich an Musik interessiert sei. Und so ergab es sich im Verlaufe des Gesprächs, dass wir auf die Idee einer GAGA-Band kamen und diese in der Folge auch gründeten. Der langen Rede kurzer Sinn: Wir trafen uns an ihrem Wohnort - ich glaube es war Grosswangen an der Aare (oder Beere?) - und begannen zu üben. Ich hatte noch meinen Freund, den Ex-Red Devils-Schlagzeuger Freddy Brunner, mitgebracht. Nach einiger Zeit hatten wir unseren ersten Song beisammen: Uffschtoh! Wir trafen uns mit Peter Frei, Produzent bei der Phonogram in Zürich, der sich sofort für unser Projekt begeisterte und mit der Planung der Produktion einer Single begann. Die Platte war ein Flop, und meine musikalische Karriere war zu Ende. Ich habe zwar noch ein paar andere Songe gemacht, aber nur auf privater Basis. Ich muss mal unter meinen Musikkassetten nachschauen. Vielleicht finde ich noch den einen oder anderen Song. Das wärs fürs Erste.

GAGA-Band: Uffschtoh

1974 lernte ich in Cadaques an der Costa Brava eine wunderschöne Amerikanerin kennen, Jane Carpenter aus Michigan. Sie hätte die Schwester von Marilyn Monroe sein können. Wirklich wahr! Dieser hochtalentierten 20 Jahre jungen und ausnehmend süssen Schauspielerin wollte ich meine Pläne bezüglich der Instandstellung des Planeten Terra erklären. Dazu benötigte ich ein einfaches Gleichnis. Ich fand es in dem Wort GAGA. Zuerst sagte ich, GAGA sei der Nachfolgebegriff von dada, denn gemäss des Spruches "Wer A sagt, muss auch B sagen" musste auf das "d" von dada das "e" von eaea, dann das "f" von fafa und schliesslich das "g" für gaga folgen. Die beiden Silben "ga" würden G.olden A.ge bedeuten. Zweimal Golden Age ist zuviel und endet im Chaos, also gaga. Gaga bedeute also die positive Kraft von Golden Age und den Wirrwarr von Gaga. Beides zusammen in der Wechselwirkung sei die lange gesuchte Energie, um das irdische Tohuwabohu in den Griff zu bekommen und vom Planeten zu blasen. Ich weiss nicht, ob sie mich verstanden hat. Jedenfalls strahlte sie mich an und gab mir einen unschuldigen Kuss mit ihren vollen roten Lippen auf die Wange (leider!). Nachdem sich unsere Wege getrennt hatten, arbeitete ich weiter mit dem Begriff GAGA, und als wir unsere erste Band gründeten, nannten wir sie Gaga-Band, deren erste Single "Uffschtoh" war ...

Von einem anderen Stern

Der Song ist 1982/83 entstanden, weil ich endlich mal mit dem Geräusch aus Lippen, Zunge, Gaumen und Halszäpfchen, welches ich von einem Spielkameraden im Alter von fünf Jahren beigebracht bekommen hatte, etwas machen wollte. Zwar hatte ich dieses schon einmal anlässlich meiner ersten Talk Show bei "Je später der Abend" mit Reinhard Münchenhagen am 19. November 1977 in Köln und an anderen Radio- und TV-Anlässen vorgetragen, aber bekannt geworden ist es dadurch nie wirklich. Ich hoffe, dass sich dies hiermit im Weltnetz ändert. Zum Wohl!

Es sagte mal ein grosser Mann der Werbung (Knörk-Song)

Als ich den Song vom anderen Stern aufzunehmen plante, fragte mich Little Fritz: "Hast du nicht noch was anderes, ein Song ist ein bisschen wenig?" Am nächsten Morgen nahm ich die Seilbahn hinauf zum churer Hausberg Brambrüesch. Auf dem Auftieg zum Dreibündenstein und weiter nach Feldis schrieb ich den Text. In der Vierpersonenseilbahn nach Passugg hinunter machte ich die Korrekturen, und zurück in Chur rief ich Little Fritz an und übergab ihm die Zeilen bei einigen Drinks in der Felsenbar. Er zeigte sich bei der Lektüre zufrieden, und als ich den Knörk-Refrain sang, begeistert. Mit einem feurigen Strahlen in seinen dunklen Augen sagte er: "Das wird gut werden, wirst sehen."

Die Absenten: Das Unterhemd

Die Band Die Absenten spielte 2008 an der Jubiläumsfeier meines Verlages Der gesunde Menschenversand. Ich fand mit meinem Auftritt als Verlagsautor grossen Anklang beim Publikum und auch der Band.
Wenig später meldete sich Peter Estermann, der Bandleader der Absenten, bei mir und fragte an, ob ich daran interessiert sei, Liedertexte für ihn und seine Band zu verfassen. Ich gab ihm zunächst mal meine Webseite www.rene-schweizer.ch an und sagte, er solle sich da ein bisschen umsehen und mir mitteilen, ob ihn davon irgend etwas anspreche.
Ihm gefielen einige schräge Gedichte und skurrile Texte, was für mich die Inspiration dafür war, den Text des "Unterhemdes" zu schreiben, plus einige weitere Texte. Peter vertonte zunächst das Unterhemd und nahm es mit einigen Songs aus unterschiedlichen Quellen auf.
Ich bin begeistert von der Musik und hoffe, dass die Absenten einschlagen und bekannt werden. Das würde mich ungemein freuen und befriedigen.




Alle Rechte © René Schweizer - Letzte Änderung: 09.12.2010