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Standort: Werk > Kolumnist > Total global im Internet (Nr. 7, 05.01.2001)

Total global im Internet

Am 1. Januar habe ich zwölf E-Mails als Auftakt zum Happy-End-Express-Abenteuer im Cyberspace verschickt; alle an einen Terminal im Kleinbasel. Mein Cousin sagt zwar, das Internet sei ortlos, aber die Koordinaten des Ortes, an dem sich mein Hintern befindet, wenn ich auf meinem persönlichen Terminal eine E-Mail empfange, sind exakt bestimmbar. Deshalb gibt es Kleinbasler E-Mail-Adressen.
Der Happy-End-Express ist also angerollt. Bis heute habe ich ins Klein- und Grossbasel, in die übrige Schweiz, nach Österreich und Deutschland insgesamt sechzig E-Mails verschickt, jeden Tag zwölf. Morgen beginne ich mit dem Rest der Welt. Angepeilt ist eine Teilnehmerzahl von total 145 152. Das sind 7 x 124 - oder für jede der sieben Weltgegenden 20 736. Mich interessiert dabei die Energie, welche in dem Wort Happy-End-Express schlummert. Ich will erkunden, was es mit dem biblischen Satz «Am Anfang war das Wort» auf sich hat. Wo liegt die Magie dieses Satzes? Aber ich verfasse nicht zuerst ein Konzept oder erstelle einen Businessplan. Ebenfalls gebe ich keine Machbarkeitsstudie in Auftrag, sondern ich schreite los und lass mich überraschen.
Die Pioniere, welche Amerika erobert haben, wussten auch nicht, was als nächstes kommen würde, ein Strom oder ein Berg, eine Schlucht, Indianer, Raubtiere ... Sie hatten genug vom alten Leben und nahmen die Mühen auf sich. Ich habe auch genug und kreiere deshalb eine neue Welt. Der Happy-End-Express ist ein Lunst-Projekt, wobei Lunst die Kombination von «Lust» und «Kunst» bedeutet. Wer teilnehmen will, muss sich den Zutritt zu den 145 152 verdienen. Jetzt ist noch alles offen, aber bald wird es eng werden. Ich halte Sie auf dem Laufenden.


Kolumne im Baslerstab vom 05.01.2001




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