www.rene-schweizer.ch
                 

Standort: Aktuell > Schamanische Reisen > Erste schamanische Reise

Erste schamanische Reise vom 24.06.2005

Visionssuche

1. Aufgabe: Landschaft in der Natur suchen. Lieblingsort.

Mein innerer Google rattert die schönen Orte ab, an denen ich in meinem Leben gewesen bin. Überraschenderweise finde ich keinen in den Bergen. So lasse ich es einfach laufen. Das Bild des Grundstückes von Too Talls Schwager am Meer in Hana kommt auf. Ich bin bloss zwei- oder dreimal dort gewesen und kann nicht glauben, dass es nicht einen Ort gibt, der mir vertrauter ist. Aber das Bild lässt nicht locker. So ist mir plötzlich klar, dass dies der Ort ist, der mir von allen in meinem Leben am besten gefällt. (Vielleicht eine Erinnerung aus einem früheren Leben in Lemuria?)

2. Aufgabe: Bild des Seelentors kreieren.

Ich sehe einen Säulentorbogen direkt am oder über dem Meer. Es sieht aus, als bestünde es aus einer Mischung aus hellbeigem Marmor und klarem durchsichtigem Kristall. Aber es ist ein Material, sehr wertvoll und edel.

3. Aufgabe: Durch das Tor hindurch gehen und den "Schutz" entdecken, den Wächter und Führer.

Zu meiner Überraschung steht da Too Tall, zuerst in seiner normalen Jeans-Kluft mit dem Base Ball-Keppi, dann plötzlich in einem langen golddurchwirkten Brokatgewand und einer randlosen Kopfbedeckung aus demselben Material.

4. Aufgabe: Dem Führer zum Gedankenplatz folgen.

Der Platz ist nichts Besonderes. Die Gedanken sind: Es ist alles egal.

5. Aufgabe: Dem Führer zum Gefühlsplatz folgen.

Auch dieser Platz hat nichts Besonderes an sich. Das Gefühl ist: Es ist alles egal.

6. Aufgabe: Dem Führer zum Körperplatz (Tanzplatz) folgen.

Ohne dem Platz Beachtung zu schenken, sehe ich sofort das Bild vor mir, wie ich am 27. Juli 1983, meinem vierzigsten Geburtstag, ausgesehen habe. Ich wog damals 79 Kilos, mindestens fünfundfünfzig Kilos weniger als heute und sah dementsprechend besser aus.

7. Aufgabe: Dem Führer auf dem Pfad zum Rande des Universums folgen, der Schwelle zur Lichtwelt, und das Tor durchschreiten.

Unmittelbar hinter dem Tor ist mein Geistführer. Zu meiner Überraschung (und doch wieder nicht) bin ich es selbst als etwa zehnjähriger Bub - wie auf dem Kinderfoto im Buch "VIPs vo Basel".
Als hätte der Geistführer mir diese Frage gestellt, sage ich: "Wieso ich da bin? Ich suche den Ort, wo ich die Vision bekomme, um vom Alkohol weg zu kommen."
Ich gehe mit dem Geistführer geradeaus. Weinkrämpfe schütteln mich. Ich erkenne, dass mein kindliches Ich mein "Boss" ist.
Cornelia spürt starke Vibrationen. Dämonen versuchen einzudringen und zerstörerisch zu wirken. Sie haben keine Chance.
Mein "Boss" führt mich zurück zum Tor am Rande des Universums und gibt mir die Antwort auf meine Frage: "Du und ich sind eins. Und mit der Welt sind wir auch eins."



Was zum Teufel hat das mit meinem Alkoholproblem zu tun?



Weiter zur zweiten schamanischen Reise oder zurück zur Übersicht




Alle Rechte © René Schweizer - Letzte Änderung: 04.10.2005