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Olympus E-20

Hier finden Sie eine kurze Beschreibung der Kamera, Informationen zur Technik, meine eigenen Erfahrungen damit und schliesslich noch Verweise zu weiteren Informationen.

Beschreibung

Die Olympus E-20 wurde im September 2001 als Nachfolger der Olympus E-10 vorgestellt. Zu dieser Zeit war der Markt an Digitalkameras noch recht klein, im gleichen Monat hat Canon gerade erst die EOS 1D in ihrer ersten Version auf den Markt gebracht und Systemkameras waren allgemein noch nicht sehr verbreitet.

Ein grosser Vorteil der Olympus E-20 ist sicher der fehlende Spiegel, der durch ein halbdurchsichtiges Prisma ersetzt wurde und dadurch auch eine Live View zuliess, bei gleichzeitiger vollständiger Funktion des optischen Suchers. Der mechanische Verschluss gilt zwar als recht anfällig, aber nicht alle E-20 sind von diesem Problem betroffen (meine dient mir immer noch im Studio, mit bald 25000 Auslösungen). Ein anderes Problem ist die Geschwindigkeit bzw. besser die sprichwörtliche Langsamkeit dieser Kamera; der interne Speicher lässt nur vier JPEG-Bilder in Serie zu, bis die dann aber auf der Speicherkarte abgelegt sind, dauert es fast eine Minute. Weiter wäre noch zu erwähnen, dass die Kamera mit keiner Einstellung über ISO/ASA 80 betrieben werden sollte, weil die Bildqualität sonst in wahrhaft grauslige Dimensionen fällt.

Ein grosser Vorteil der Olympus E-20 ist aber die Bildqualität, welche trotz der - aus heutiger Sicht - geringen Auflösung problemlos Abzüge von A4 und mehr zulassen.

Technik

Die folgenden technischen Angaben sollen nur einen groben Eindruck von der Kamera vermitteln und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

Kameratyp: digitale Spiegelreflexkamera
 
Sucher: Reflexsucher
 
Objektiv: fest eingebautes Zoomobjektiv
 
Autofokus: ja, ausschaltbar, manuelle elektrische Fokussierung
 
Brennweite: 35-140mm (kleinbildäquivalent)
 
Lichtstärke: 2.0 bis 2.4, kleinste Blende durchgehend 11
 
Verschluss: elektronisch, mechanisch (bis maximal 1/640 Sekunde)
 
Verschlusszeiten: 60 bis 1/640 Sekunden, elektronisch minimal 1/18000 Sekunde
 
Empfindlichkeit: ISO/ASA 80 bis 320
 
Automatik: Programm, Blende, Zeit
 
Sensor: CCD, 8.8x6.6mm, 2560x1920 Pixel (4.9 Megapixel), 2/3"
 
Selbstauslöser: elektronisch, 2 und 12 Sekunden
 
Serienbilder: 2.5 Bilder/Sekunde, maximal 4 JPEG-Bilder in Folge (volle Auflösung)
 
Bildschirm: LCD an Oberseite, ausklappbarer Farbbildschirm 1,8" an der Rückseite
 
Blitzsynchronisation: Blitzschuh, Blitzbuchse
 
Eingebauter Blitz: ja, Leitzahl 9 bei ISO/ASA 80
 
Speicherformate: JPEG (3 Qualitätsstufen), RAW, TIFF
 
Speichermedium: SmartMedia, CompactFlash (Typ 1 und 2)
 
Grösse, Gewicht: 129x161x104mm, 1190g

Eigene Erfahrungen

Meine erste digitale Spiegelreflexkamera war ein Gebrauchtkauf, eigentlich ein Vorführmodell eines Händlers hier in Basel. Und vor allem war es ein überaus spontaner Entscheid, zumal mir die Olympus E-20 zu einem recht günstigen Preis angeboten wurde. Eine Systemkamera hätte ich mir zu diesem Zeitpunkt wohl sowieso nicht leisten können.

Die Olympus E-20 war mir 1 1/2 Jahre eine treue Begleiterin und ich habe eine Vielzahl interessanter Bilder damit gemacht. Auch die Intervall-Funktion habe ich öfters verwendet und so Beispielsweise Sonnenaufgänge "gefilmt" (wobei der Film natürlich erst nachher am Computer entstanden ist). Wegen der tunlichst ausschliesslich einsetzbaren ISO/ASA 80 habe ich oft das Stativ mitgeschleppt, Schnappschüsse waren nur am Tag und draussen möglich, bei genügend Licht. Das empfand ich mit der Zeit als arge Beschränkung.

Noch immer ist die Olympus E-20 bei mir regelmässig im Tischstudio im Einsatz, wo sie mir weiterhin gute Dienste leistet. Besonders der ausklappbare Bildschirm und die Live View-Funktion sind dabei äusserst nützlich.

Weitere Informationen

Hier finden Sie weitergehende Informationen zu dieser Kamera:



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Alle Rechte © Guido Studer, Basel - Letzte Änderung: 02.03.2008