Homepage http://www.guido-studer.ch/
 
           
 
Foto:            
 
 

FED-Zorki Fälschungen

Es hat lange gedauert bis ich mich dazu durchgerungen hatte, mir endlich eine FED-Zorki aus der ersten Jahr der Produktion - 1948 - zuzulegen. Und dann geriet ich ausgerechnet an eine Fälschung ... Lesen Sie hier mehr über meine Erkenntnisse bezüglich dieser Fälschungen, der Geschichte und Technik der FED-Zorki und den Objektiven dazu, den Arten von Fälschungen, Beispiele für Fälschungen von 1948 und 1949, sowie wie man Fälschungen identifiziert. Nach einem Fazit finden Sie am Schluss noch Links auf andere Angebote.



Wie es dazu kam

Eine reichlich komplette Zorki-Sammlung ist etwas Wunderschönes, aber wenn das erste Modell, die legendäre FED-Zorki fehlt, ist es halt nur eine halbe Sache. Deshalb hatte ich mich entschlossen, das viele Geld auszugeben und mir bei eBay eine FED-Zorki von 1948 zu ersteigern.

Das Angebot an FED-Zorkis ist nicht gerade gross, gab es von diesem Modell doch gerade mal 5500 Exemplare, je nach Quelle rund 5000 von 1948 und 500 von 1949. Die Preise dafür liegen im Bereich von CHF 500.-, je nach Objektiv und Anbieter auch etwas darunter oder darüber. Aber man gönnt sich ja sonst nichts ...

Etwas zur Geschichte und zur Technik

Die FED-Zorki entstanden 1948 bei Krasnogorski Mekhanicheskii Zavod (KMZ) und folgten einer sehr kleinen Serie von FED-KMZ, von der erste Exemplare wohl bereits 1947 gebaut wurden. Bei der FED-Zorki und den nachfolgenden Zorki 1-Varianten handelt es sich um Kopien der Leica II, welche bereits ab 1932 Weltruhm erlangten und bei FED seit etwa 1934 in dieser Form und in anfänglich noch kleinen Stückzahlen nachgebaut wurden.

FED-Zorki 1948

Die hier abgebildete FED-Zorki aus dem Jahr 1948 ist mit dem originalen Objektiv Industar 22 50mm/3.5 ausgestattet, das gemäss Seriennummer ebenfalls aus diesem Jahr stammen dürfte.

FED-Zorki 1948

Die Zorki 1, die ab 1949 der FED-Zorki folgte, unterschied sich in einigen Punkten von den Vorgängern. Es wurden in der Folge viele Details vereinfacht und die Produktion optimiert. Insgesamt wurden von den äusserlich sehr ähnlichen Zorki 1 in fünf Hauptvarianten (Zorki 1a bis 1e) zwischen 1949 und 1956 rund 830000 Exemplare gefertigt.

Bei der FED-Zorki handelt sich um eine typische Messsucherkamera im Stil der Leica II mit horizontal ablaufendem Tuchschlitzverschluss. Die einstellbaren Zeiten reichen von 1/20 bis zu 1/500 oder 1/1000 Sekunde, wobei die kürzeren Zeiten von 1/1000 Sekunde üblich ist. Zum Filmwechsel muss der Boden abgenommen werden und der einzulegende Film wie bei allen Bodenladern entsprechend zugeschnitten sein.

Im Gegensatz zu den späteren Zorki 1-Varianten verfügt die FED-Zorki über keinen Kabelauslöseranschluss im Auslöseknopf, was technisch gesehen den einzigen Unterschied darstellt. Der Verschlussmechanismus wurde im Laufe der Zeit etwas modernisiert, was aber erst beim Zerlegen der Kamera erkannt werden kann. Besser zugänglich ist der für den Filmwechsel zu öffnende Boden und das darunter liegende Innenleben, das sich je nach Modell ebenfalls leicht unterscheidet, wie auch der Fokusmitnehmer oben im M39-Schraubgewinde.

Objektive

Zu den meisten FED-Zorkis werden vergleichsweise einfache Objektive geliefert, üblicherweise frühe Industar 22-Varianten mit 50mm Brennweite und einer Lichtstärke von 3.5, bei denen es sich um Tessar-Kopien in versenkbaren, Elmar-ähnlichen Gehäusen handelt. Sie zeichnen sich durch das alte KMZ-Logo an der Front aus, wie es bis 1949 verwendet wurde und besitzen eine Seriennummer auf der Rückseite.

Besserenfalls werden Industar 22 "Moskau"- (1948) oder "Zorki"-Objektive (1949/1950) mitgeliefert, die ebenfalls in die Zeit passen. Diese Objektive sind vergleichsweise selten, werden sie jedoch einzeln angeboten, sind sie gelegentlich recht günstig zu haben.

Noch stilechter wären natürlich SK-Objektive (SK = Sonnar Krasnogorsk, gelegentlich auch als ZK bezeichnet) mit 50mm Brennweite, von denen es Versionen mit Lichtstärke 2 und 1.5 gibt (bzw. 8.5cm/2.0 oder 13.5cm/4.0, gelegentlich ebenfalls mit "Zorki" beschriftet). Dabei handelt es sich bei den Modellen von 1948 und 1949 um Zeiss Jena-Produkte, die bei KMZ gefasst wurden. Die verwendeten Linsengruppen stammen dabei aus Reparationen aus Jena.

Es mag aber auch hier Fälschungen geben, besonders bei den alten und begehrten SK-Typen. Obschon mir ein anerkannter Experte versichert hat, dass mein SK 5cm/1.5 von 1948 echt wäre, bin ich noch nicht ganz überzeugt, denn die Ähnlichkeit zum Jupiter 3 (ab 1950) ist durchaus nicht ganz von der Hand zu weisen. Je teurer Artikel im Verkauf, desto wahrscheinlicher sind schliesslich auch Fälschungen.

Originale SK-Objektive und andere Objektive aus dieser Zeit (zB. BK = Biogon Krasnogorsk, 3.5cm/2.8), die über Linsen von Zeiss Jena verfügen, können an den typischen Seriennummern an den Linsenelementen erkannt werden, sofern sich diese aus der Fassung drehen lassen (was bei meinem Exemplar leider nicht der Fall ist).

Industar 22 50mm/3.5 von 1948/49 Industar 22 (ab 1948) Industar 22 'Moskau' 50mm/3.5 von 1948 I-22 "Moskau" (1948) Industar 22 'Zorki' 50mm/3.5 von 1949/50 I-22 "Zorki" (1949/50) SK 50mm/1.5 von 1948 SK 50mm/1.5 (1948/49)

Weitere Informationen zu den Objektiven zu den Zorki-Kameras mit LTM- bzw. M39-Schraubanschluss erhalten Sie im entsprechenden Kapitel in meiner Zorki-Dokumentation.

Echt? Falsch? Fälschung!

Wegen der Seltenheit der FED-Zorki wurde sie bereits früh ein beliebtes Objekt für Fälschungen (englisch: Fake), da sie in den 80er-Jahren besonders in renommierten Fotogeschäften in Europa für Preise um die 1000 US$ gehandelt wurden. Das war lange vor der Zeit, in der aus Zorkis und FEDs gefälschte "seltene Leicas" entstanden. Man könnte diese Fälschungen auch als alte Fälschungen bezeichnen, die qualitativ hochstehend und sehr detailtreu hergestellt wurden.

Eine besondere Fälschung einer FED-Zorki stellt J. L. Princelle in seinem Buch "Made in USSR, The qutentic guide to Russian and Soviet Cameras - 2nd Edition" auf der Seite 101 kurz vor: Eine FED-Zorki 1948 mit der Seriennummer 862 (ohne führende Null!) mit dem Herstellungsort Charkiw in der Ukraine, dem Sitz des Herstellers FED, vor, ohne das KMZ-Logo selbstverständlich.

In den 90er-Jahren kamen für einige Zeit komplett schwarze Zorkis in Mode, wobei davon nicht nur die Zorki 1 sondern auch spätere Modelle (Zorki C, Zorki 5 oder 6 usw.) betroffen waren. Inzwischen sind solche komplette Umfärbungen recht selten und werden zu Liebhaberpreisen gehandelt. Sie sind alle falsch, sprich es hat nie eine schwarze Zorki gegeben.

Manche FED-Zorki-Fälschungen wurden aber auch erst in den letzten Jahren hergestellt und dürfen deshalb als neue Fälschungen bezeichnet werden. Es fehlt ihnen oft an Detailtreue, manche Teile wurden aus alten FEDs und Zorkis übernommen und sie sind meist vergleichsweise einfach zu erkennen.

Eine andere Gattung von Fälschungen sind "echte" Leicas auf der Basis von FEDs und Zorkis, wobei auf möglichst echtes Aussehen Wert gelegt wird. Wer allerdings schon einmal mit echten Leicas zu tun hatte, wird die Unterschiede schnell bemerken. Die frühen Exemplare dieser Machart dürften aus den 90er-Jahren stammen, von Ausnahmen aus der Kriegszeit abgesehen (siehe weiter unten).

Auch etwa zu dieser Zeit kamen eher spezielle Leica-Kopien auf den Markt, mit "Kriegsmarine" oder "Luftwaffe" und Reichsadler bzw. Hakenkreuz graviert, oft noch mit Schreibfehlern geschmückt waren. Diese in der Regel in schwarz oder Gold (Messing) gehaltenen "seltenen Leicas" haben in einer ernsthaften Sammlung natürlich nichts verloren, wie Fälschungen ganz allgemein allenfalls ein eigenes Sammlungsgebiet wären, wenn man sowas denn überhaupt sammeln will (wofür mir im konkreten Bezug auf das "Tausendjährige Reich" mit Verlaub jedes Verständnis fehlt).

Eine weitere Gattung von Fälschungen sind die Zorkis mit farbiger Belederung, von denen es in echt nur wenige gibt. Grundsätzlich sind nur vergleichsweise matte Farbvarianten bekannt (ich verweise da auf meine Zorki-Dokumentation), alles andere ist mit Sicherheit nachträglich entstanden. Besonders von den 1.7 Millionen Zorki 4 gibt es eine Vielzahl Angebote mit farbiger Belederung, welche aber alle getrost und unbesehen als Fälschungen bezeichnet werden dürfen. Es gab keine offiziell farbigen Zorki 4.

Gelegentlich wird von "silbrigen" Zorkis berichtet, deren Belederung komplett fehlt. Man darf davon ausgehen, dass diese schlicht und einfach entfernt wurde und es sich somit um simple Modifikationen handelt. Poliert und anschliessend lackiert sieht so ein Gehäuse aber durchaus imposant aus.

Eine völlig andere Kategorie von Fälschungen, die eigentlich gar keine sind, bilden Kameras, die es im Original nie gegeben hat. Ein schönes Beispiel dafür ist die Zorki 75, die ein reines Produkt der Fantasie ist.

Historische Fälschung, von denen mir bezüglich der FED-Zorki oder den Zorkis allgemein nichts Konkretes bekannt ist, gibt es ebenfalls. Weiter unten gehe ich kurz darauf ein, bezüglich den FEDs aus Poloen, die während dem Zweiten Weltkrieg mit der Beschriftung "Leica" entstanden.

Eine falsche FED-Zorki von 1948

Meine Erfahrungen bezüglich den Zorkis ist ja nicht gerade klein, trotzdem bin ich bezüglich der bei eBay ersteigerten FED-Zorki - trotz einigen Zweifeln natürlich - "hereingefallen". Die mir als FED-Zorki 1948 gelieferte Kamera entspricht bei genauerem Hinsehen einer Zorki 1b (1949-1951), allerdings wurde das Messsuchergehäuse offenbar ausgetauscht. Alles in allem darf man in diesem Fall von einer eher plumpen oder einfachen Fälschung sprechen, da bis auf das Messsuchergehäuse nahezu alle Details der Zorki 1b beibehalten wurden.

Gefälschte FED-Zorki 1948

Im Detail sprechen folgende Merkmale eindeutig für eine Zorki 1b:

  • Zeitenrad, alte Zeiten, aber gröbere Gravur
  • kleine Noppen an der Bildzählscheibe unter dem Aufzugsknopf
  • Auslöser mit Kabelauslöseranschluss und Ringe um den Kopf
  • Zubehörschuh ohne Einbuchtungen links und rechts
  • Boden mit Feder und Schrauben entspricht nicht der FED-Zorki

Folgende Änderungen wurden an der Kamera vorgenommen, um sie als FED-Zorki erscheinen zu lassen:

  • Messsuchergehäuse mit fast originaler Form
  • Gravur FED-Zorki 1948
  • Seriennummer

Das Messsuchergehäuse könnte von einer FED 1 (Modelle 1c bis 1g, 1937-1955) stammen, jedenfalls sind mir verschiedene Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zur KMZ-Bauweise aufgefallen.

Und schliesslich fallen folgende Dinge auf, die recht eindeutig auf eine Fälschung hindeuten:

  • verschiedene Oberflächenbeschaffenheit von Messsuchergehäuse und Deckel
  • Messsuchergehäuse einwandfrei, Rest der Kamera mit Gebrauchsspuren
  • Fehler in der Gravur ("g" hinter "1948" fehlt, siehe weiter unten)
  • Gravur zu exakt und zu fein, was auf neueres Werkzeug hindeutet
  • das alte KMZ-Logo scheint eingestanzt statt graviert

All diese Merkmale sind ohne jegliche Manipulationen an der Kamera feststellbar. Würde man das Gehäuse öffnen, wären bestimmt noch weitere Unterschiede feststellbar.

Eine weitere falsche FED-Zorki von 1948

Durch eine glückliche Fügung konnte ich im Juli 2009 eine weitere gefälschte FED-Zorki von 1948 untersuchen. Sie trägt die Seriennummer 02110 und hat ausnahmsweise auch eine Geschichte, die immerhin bis ins Jahr 1996 zurück reicht: Eine Familie aus Russland, die sich in Usbekistan niedergelassen hatte, verkaufte diese Kamera 1996 dem Vorbesitzer aus England. Dieser verkaufte sie 2009 über eBay zu einem anständigen Preis von rund CHF 200.-, obwohl er klar deklarierte, dass es sich wahrschinlich um eine Fälschung handeln würde.

Bei der Kamera dürfte es sich ursprünglich um eine FED 1c bzw. 1d gehandelt haben, die entsprechend modifiziert wurde. Wegen der glaubhaften Schilderung des Vorbesitzers ist davon auszugehen, dass die Fälschung in den ersten Jahren nach dem Fall der ehemaligen UdSSR angefertigt wurde. Wie die betreffende russische Familie in den Besitz dieser Kamera gekommen ist, kann heute leider nicht mehr rekonstruiert werden.

Gefälschte FED-Zorki 1948

Eine lange Liste von Details fallen auf, die mehr oder weniger eindeutig für eine Fälschung sprechen:

  • die Gravur auf dem Messsuchergehäusedeckel ist zu fein bzw. zu dünn, und es fehlt die Charakteristik der damalig gebräuchlichen Werkzeuge; es ist ein deutlich sichtbarere Fehler links im KMZ-Logo zu sehen
  • die Oberfläche des Messsuchergehäuses ist zu fein (geschliffen?) und passt nicht ganz zum Gehäusedeckel darunter; die Höhe der Kamera unterscheidet sich auch um etwa 0.3mm von der von vergleichbaren echten FED-Zorki, Zorki 1 oder FED 1
  • das Messsuchergehäuse hat die falsche Form, zudem sind einige Ecken und Kanten zu rund, was eher zu einer späteren Zorki oder einer FED passen würde
  • die Gravur im Gehäusedeckel ist zu dick (typisch für eine spätere Zorki), das "B" liegt zudem halb unter dem Messsuchergehäuse, was auch nicht ganz passend ist
  • das Zeitenrad ist zu dick graviert und würde eher zu einer FED passen, es ist auch 0.5mm grösser im Durchmesser verglichen mit dem einer Zorki 1
  • der Auslöser entspricht dem einer späteren Zorki (ab Version 1b)
  • der Aufzugsknopf ist zu wenig fein geriffelt, wie bei den Zorki 1 oder FED 1
  • die Bildzahlscheibe unterhalb des Aufzugknopfes entspricht der einer FED 1
  • im Boden werden zwei zusätzliche Schrauben verwendet, die erst ab der Zorki 1b, aber auch bei vielen FED 1 verwendet wurden
  • bei geöffnetem Boden sind Fixierungen zu sehen, die nicht vor der Zorki 1b bzw. 1c verwendet wurden, aber auch nicht zu frühen FED-Versionen passen
  • der Fokus-Mitnehmer scheint zwar dem einer FED-Zorki zu entsprechen, stimmt von seiner Form her aber auch mit dem einer FED aus dieser Zeit überein, von den Bohrungen abgesehen (es sind zwei vorhanden, bei FED ist es üblicherweise nur eine)

Es gibt einige Details, die eher für eine Zorki 1b sprechen, wie zum Beispiel der Auslöseknopf. Andererseits überwiegen die Hinweise darauf, dass es sich wohl um eine FED handelt, die derart modifiziert wurde.

Eine falsche FED-Zorki von 1949

Derselbe Verkäufer der ersten falschen FED-Zorki von 1948 hatte zum Zeitpunkt des Kaufs noch zwei FED-Zorki mit dem eingeprägten Jahr 1949 im Angebot. Ich habe mir diese als Fälschung ebenfalls zugelegt, mit saftigem Rabatt natürlich. Da diese Kamera sich doch stark von der plumpen Fälschung von weiter oben unterscheidet, war sie natürlich doppelt interessant für mich.

Gefälschte FED-Zorki 1949

Fast alle oben aufgezählten Ausschlussmerkmale waren an dieser Kamera nicht zu finden, dh. es handelt sich um eine wirklich gute Fälschung. Trotzdem gibt es Dinge, die eindeutig belegen, dass es sich nicht um eine FED-Zorki 1949 handeln kann:

  • die Form des Messsuchergehäuses entspricht dem einer Zorki 1
  • Gravur zu exakt und zu fein, was auf neueres Werkzeug hindeutet
  • zu kleine Noppen an der Bildzählscheibe unter dem Aufzugsknopf
  • die Bodenpartie unter dem Deckel weist auf eine spätere Zorki 1 hin

Es fällt hier auf, dass das Zeitenrad, der Zubehörschuh und auch der Auslöser, ja sogar der Fokusmitnehmer, den echten FED-Zorki entsprechen. Von dem her handelt es sich tatsächlich um eine deutlich bessere Fälschung, als die der FED-Zorki 1948 von weiter oben. Wäre letztere mit diesen Details angereichert gewesen, wäre die Entdeckung deutlich schwieriger gewesen. Lediglich der etwas zu günstige Verkaufspreis für ein derart seltenes Modell deutete darauf hin, dass etwas nicht stimmen könne.

Auch wenn es diese falsche FED-Zorki von 1949 nicht direkt betrifft, ist mir doch in diesem Zusammenhang aufgefallen, dass gerade bei einigen FED-Zorki aus diesem Jahr die Beschriftung etwas nach oben (bzw. vorne, je nach Betrachtung) gerutscht zu sein scheint. Es handelt sich sehr sicher nicht um ein Indiz für eine Fälschung.


Ich gehe davon aus, dass die beiden hier beschriebenen Fälschungen dieses bekannten eBay-Verkäufers (die erste FED-Zorki von 1948 und FED-Zorki von 1949) relativ aktuell sind, sprich erst in der letzten Zeit entstanden. Der Verkäufer wollte sich dazu allerdings in keiner Form äussern, er bestritt durch sein Schweigen aber auch nicht, dass es sich tatsächlich um Fälschungen handelt und er davon gewusst hat. Ob das Setzen von "FED-Zorki" (in Anführungszeichen) im Auktionstitel ein eindeutiger Hinweis darauf hätte sein sollen, vermag ich nicht zu beurteilen, aber auffällig ist es durchaus (die ebenfalls von diesem Verkäufer angebotene "Zorki 1b" in Anführungszeichen entpuppte sich als Zorki 1d, bei genauerer Betrachtung).

Die zweite untersuchte FED-Zorki von 1948 dürfte demgegenüber schon einige Jahre früher "modifiziert" worden sein. Ich gehe davon aus, dass dies nach dem Fall der Sowjetunion geschehen sein dürfte, also zwischen 1991 und 1996, dem Jahr des Kaufs durch den Vorbesitzer. Warum ausgerechnet eine russische Familie in Besitz dieser Kamera gekommen ist, bleibt wohl für immer im Dunkeln; vielleicht wurde sie aber auch gezielt erworben, um damit Handel zu betreiben. Wir wissen es nicht.

Fälschungen erkennen

Die folgende, sicher unvollständige Aufstellung kann Ihnen möglicherweise helfen, die eine oder andere Fälschung bereits vor dem Kauf oder aber immerhin kurz danach als solche zu identifizieren:

Preis und Leistung

Ein erster Hinweis auf eine Fälschung kann der Preis sein. Ist er zu tief, ist eine Fälschung nicht ganz ausgeschlossen oder der Verkäufer weiss nicht, was er hat und was das wert ist. Eine FED-Zorki 1949 beispielsweise, welche für CHF 300.- angeboten wird, kann gar nicht echt sein, so selten wie die ist. Der Preis von CHF 400.- bis 500.- für eine FED-Zorki 1948 erscheint dagegen plausibel zu sein, schliesst aber eine Fälschung auch nicht aus

Wenn besonders seltene Stücke oder gar Unikate (Prototypen) angeboten werden, ist grundsätzlich Vorsicht geboten; kontaktieren Sie ggf. einen Spezialisten, der sich mit diesen Kameras auskennt, oder fragen Sie in öffentlichen Foren nach. Möglicherweise ist der Verkäufer ja auch bereits durch Fälschungsverkäufe aufgefallen.

Ein Blick auf die Details

Ganz grob lässt sich eine FED-Zorki oder eine frühe Zorki 1 bereits an ganz einfachen Merkmalen identifizieren. Es sind dies primär ein paar Schrauben, ganz typisch für solche alte Modelle sind. Zuerst einmal einen Blick auf die Kamerarückseite, wo folgende drei Schrauben vorhanden sein müssen, dann handelt es sich mit Sicherheit um ein Modell von vor 1952, also um eine FED-Zorki, eine Zorki 1a oder eine Zorki 1b:

Rückseite mit drei Schrauben

Später entfiel die mittlere Schraube, wie auch beide, ebenfalls nur bei denselben alten Modellen zu findenden Schauben in der Bodenplatte:

Bodenplatte mit zwei zusätzlichen Schrauben

Ein weiteres Detail, durch das sich die FED-Zorkis und ganz frühe Zorki 1-Varianten von späteren Modellen unterscheiden, ist der Mitnehmer des Messsuchers, der bei abgeschraubtem Objektiv gut inspiziert werden kann. Links die alte, deutlich kleinere Variante, rechts das dreieckige Teil, welches auch noch für viele spätere Zorkis verwendet wurde:

alte Version neue Version

Aber auch andere Details sind geeignet, Aussagen über die Authentizität einer fraglichen FED-Zorki zu machen. Von links nach rechts sind besonders folgende Merkmale auffällig: Die Breite und Länge des Pfeiles auf dem Rückspulknopf, die Form des Messsuchergehäuses, die Art der Gravur, die Dicke und Einkerbung am und der kleine Pfeil auf dem Zubehörschuh, die Feinheit der Gravur des Zeitenrades, die Form und Oberfläche des Auslösers, die Gravur auf der Oberplatte, die Form der Rückspulsperre, die Feinheit der Gravur auf der Bildzählscheibe unter dem Transportknopf und der Höhe der darauf befindlichen Noppen.

Zubehörschuh Zubehörschuh mit Einkerbungen Zeitenrad Zeitenrad mit 1/1000 Sekunde Auslöser Auslöser ohne Schraubgewinde

Der Aufzugsknopf unterscheidet sich aber ebenfalls zwischen der FED-Zorki und den späteren Zorki 1- und FED 1c/1d-Modellen. Er ist deutlich feiner geriffelt, wie folgende Bilder zeigen:

FED-Zorki FED-Zorki   Zorki 1b Zorki 1b

Sollten Sie kein Vergleichexemplar, dafür aber eine Lupe zur Hand haben, können Sie sich so behelfen: Zählen Sie die diagonal angeordneten Romben von oben nach unten durch; wenn Sie 10 als Ergebnis erhalten, dürfte es ein Knopf einer FED-Zorki sein, bei 8 wahrscheinlich der einer Zorki 1 oder einer FED 1.

Ebenso ist bei den obigen Bildern übrigens auch die verschiedenen Grössen der Noppen auf dem Bildzählrad zu erkennen.

Die Unterschiede lassen sich meistens nur im direkten Vergleich mit einer anderen FED-Zorki oder aber einer Zorki 1 erkennen. Vergleichen Sie das Objekt der Begierde mit Fotos aus der Literatur und anderen Quellen, wobei sich gerade bei älteren russischen Gerätschaften immer wieder feine Unterschiede ergeben, die keine definitiven Aussagen über die Authentizität einer Kamera zulassen.

Zum Vergleich: Zuerst eine Zorki 1c von 1953:
Zorki 1c von 1953
Logo der Zorki 1c von 1953
Und hier eine echte FED-Zorki von 1948:
FED-Zorki von 1948
Logo der FED-Zorki von 1948
Für eine vergrösserte Ansicht können Sie die beiden Logos rechts doppelklicken.

Bei all den hier aufgeführten Details sei an dieser Stelle aber auch ganz klar darauf hingewiesen, dass ein einzelnes abweichendes Detail keinesfalls bedeuten muss, dass es sich bei der untersuchten Kamera nicht um eine echte FED-Zorki handeln könne. Bei Reparaturen beispielsweise können Zubehörschuh, Auslöser, Rückspulknopf oder gar der Boden durchaus durch verfügbare Bauteile ersetzt worden sein, im Verlaufe der Zeit, was eine Kamera nicht wirklich unecht macht. Ein Messsuchergehäuse, der untere Gehäuseteil oder die Verschlussmechanik durch eine andere zu tauschen, halte ich aber bereits für einen so schweren Eingriff, dass ich nicht mehr von einer echten FED-Zorki sprechen möchte.

Material und dessen Bearbeitung

Einen weiteren Hinweis geben oft auch die verwendeten Materialien. Gerade die Oberflächenbeschaffenheit ist nicht unwichtig; sollte sie sich besonders zwischen Messsuchergehäuse und dem oberen Kameradeckel unterscheiden, kann etwas nicht stimmen. Es geht dabei nicht um Beschädigungen, obschon das partielle Fehlen derselben auch ein Indiz für eine Fälschung sein kann, in manchen Fällen.

Ein besonderes Augenmerk ist auf die Gravuren zu richten, die bei der FED-Zorki im Original immer deutlich feiner sind, als bei den folgenden Zorki-Versionen. Neben Schriftart und -grösse sollten die gravierten Linien und Schriftzeichen durchaus einmal mit einer starken Lupe betrachtet werden. Bei schräg einfallendem Licht sollte die Linie unter "FED" leicht gestuft erscheinen, mit ca. fünf Stufen pro Millimeter (also sehr fein und wirklich nur bei Licht aus entsprechendem Winkel und mit der Lupe zu erkennen). Bereits bei der Zorki 1b von 1950 ist dieser Effekt nicht mehr so ausgeprägt erkennbar. Eine sehr glatte, genaue Gravur der FED-Zorki deutet meiner Ansicht nach auf zu modernes Werkzeug hin und damit eindeutig auf eine Fälschung. Genauso kann aber auch eine grobschlächtige, unregelmässige Gravur auf eine Fälschung hindeuten.

Original Logo einer echten FED-Zorki 1948    

Der Schriftzug "FED" scheint bei der Fälschung etwas eckiger zu wirken

Die Linie unter "FED" ist beim Original leicht gestuft, was auf dieser Abbildung nur schlecht zu erkennen ist

Hinter "1948" fehlt bei der Fälschung das "g", der Zeichenabstand stimmt nicht überein und die "4" ist anders

Das KMZ-Logo auf der Fälschung scheint gestanzt, statt graviert
  Fälschung Logo einer gefälschten FED-Zorki 1948

Das rechts abgebildete Logo gehört zur weiter oben im Detail beschriebenen Fälschung von 1948 und entspricht, bis auf das fehlende "g" hinter der Jahreszahl, auch weitgehend der Fälschung von 1949.

Das jeweils hinter der Jahreszahl notierte "g" ist übrigens kein "Schnörkel", wie ich es aus Unkenntnis gelegentlich bezeichnet habe, sondern die Abkürzung für das russische Wort "god" ("год"), was "Jahr" meint.

Weitere Methoden

Manchmal helfen auch recht simple Methoden bei dem Erkennen von Fälschungen. So kann beispielsweise das Gewicht eines Kameragehäuses durchaus etwas über die verwendeten Materialen, die Materialstärken usw. Auskunft geben. Eine echte FED-Zorki wiegt beispielsweise rund 400g (ohne Spule und Objektiv), eine frühe Zorki 1b knapp 5g weniger. Auch die Dimensionen lassen gelegentlich Rückschlüsse zu, wobei immer auch an die Fertigungsgenauigkeiten gedacht werden sollte; nicht alle Einzelteile stammen von denselben Maschinen oder aus derselben Serie. Aber auch diese Faktoren können wertvolle Hinweise liefern.

Durch das Öffnen des Messsuchergehäuses können in der Regel wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, die gute Hinweise auf Fälschungen liefern, da gerade auf dessen Innenseite die Spuren von Manipulationen sichtbar werden können. Wie man dieses Teil entfernt, hat Ulrich Witte hier beschrieben, wobei Punkt 2.2 auch übersprungen werden kann, wenn nur das Messsuchergehäuse demontiert werden soll.

Komplexere Untersuchungsmethoden gibt es natürlich auch noch, selbst wenn das nicht immer im Bereich des Möglichen liegt. Nur als Beispiel sei hier auf die Möglichkeiten der Röntgentechnik verwiesen, mit deren Hilfe man sich zerstörungsfrei über das Innenleben einer Kamera oder eines Objektivs informieren kann.

Mangels eines Röntgenbildes einer FED-Zorki hier als Beispiel eine echte FED B von 1938 (links, wahrscheinlich existieren nur etwa 40 Exemplare dieser Version) und eine gefälschte FED S (1938-1941, weniger als 2000 Exemplare prodziert) mit nachträglich appliziertem Langzeitenwerk (rechts), jeweils mit einem Objektiv 50mm/2.0 von FED; auf den ersten Blick ist kaum ein Unterschied festzustellen, auch auf den zweiten ist es nicht einfach. Röntgenbild: Dr. M. Mladek Röntgenbild von M. Mladek

Die Interpretation von Röntgenbildern erfordert viel Erfahrung, ausserdem muss man vorher schon genau wissen, wonach man eigentlich suchen will. Die intime Kenntnis des Innenlebens einer zu begutachtenden Kamera ist also notwendig.

Eine gesunde Portion Misstrauen ist von Nöten

Oft ist es aber auch einem Bauchgefühl zuzuschreiben, ob man etwas als stimmig empfindet oder nicht, auch das mag gelegentlich ein gutes Kriterium bei der Erkennung von Fälschungen sein. Dies setzt allerdings viel Übung und vor allem Erfahrung voraus, die man im Zweifel ja auch nicht immer hat.

Andere Erfahrungsberichte

Auf der Seite von Aidas Pikiotas findet sich ebenfalls eine gefälschte FED-Zorki 1948 mit der Seriennummer 02767). Offenbar wurde der Autor auf die Fälschung hingewiesen und so ist ein entsprechender Vermerk zugefügt. Die weitgehend original erscheinende Kamera besitzt ein unpassendes Messsuchergehäuse, verfügt aber erstaunlicherweise über 1/1000 Sekunde als kürzeste Belichtungszeit.

Ebenso stellt Ian Norris auf seiner Seite eine FED-Zorki von 1948 mit der Seriennummer 02971 vor, die eindeutig über ein Gehäuse einer Zorki 1c verfügt. Ausschliesslich die Gravur entspricht nicht diesem Modell. Ich habe mit Ian Kontakt aufgenommen und wir werden die Sache weiter verfolgen.

Als ich meine Erkenntnisse Ende März 2008 erstmals im Web-Forum UssrPhoto.com vorstellte, wurden Widerstände laut und einige Besitzer vermeindlicher FED-Zorkis zeigten sich überzeugt, dass Ihre Kameras wohl echt wären. Es wurde argumentiert, dass teilweise abweichende Messsuchergehäuse zB. von FED verwendet worden wären. Dmitry Kopp stellte aber klar, dass KMZ nie Teile von FED verwendet hätte, übrigens auch nicht bei den ganz frühen FED-KMZ. Ich weise diese Möglichkeit, dh. dass es tatsächlich FED-Zorkis mit abweichenden Messsuchergehäusen gegeben haben könnte, nicht gänzlich von der Hand, äussere aber so meine Zweifel daran, bis zur Erhärtung durch Fakten. Viele der bisher untersuchten Fälschungen, auch wenn dies teilweise nur auf Fotos möglich war, weisen neben einem abweichenden Messsuchergehäuse noch andere Merkmale auf, die sie mir unecht erscheinen lassen. Ich möchte den Mitgliedern dieses Forums aber trotzdem ganz herzlich für die engagierte Diskussion zu diesem Thema danken und werde auch in Zukunft alle mir zugänglichen Informationen zu diesem Thema auswerten.

FED-Zorki-Fälschungen auf eBay

Bei meinen Nachforschungen habe ich mehr als ein Dutzend FED-Zorki auf eBay soweit möglich auf die auffälligsten Merkmale hin überprüft. Dabei ist fast die Hälfte als Fälschungen zu erkennen gewesen oder waren zumindest sehr zweifelhaft. Wegen der teilweise eher schlechten Bildqualität war aber nicht bei allen Anbeboten eine zuverlässige Analyse möglich.

Sollten Sie sich bei eBay eine FED-Zorki kaufen wollen, empfehle ich dringend, sich die Echtheit vom Käufer zusichern zu lassen und eine Rückgabemöglichkeit zu vereinbaren, sollte sich die Kamera trotzdem als Fälschung herausstellen. Eventuell erklärt sich der Verkäufer aber auch bereit, bei einer Fälschung einen entsprechenden Rabatt einzuräumen, was ich im Grunde bevorzugen würde. Klären Sie diese Dinge aber unbedingt vor dem Kauf ab.

Herkunft der Fälschungen

Leider ist über die Herkunft der Fälschungen wenig bis gar nichts bekannt. Es lässt sich lediglich vermuten, dass die bekannten Fälschungen russischer Kameras aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion stammen. Die Lohnkosten in unseren mitteleuropäischen Breiten würden sich wohl entsprechend auf die Preise niederschlagen, weshalb sich hier eine gewinnbringende Produktion verbietet.

Es gibt eine Geschichte, die sehr weit in die Vergangenheit zurück reicht, und eher historische Fälschungen betrifft: Oscar Fricke berichtet (hier), dass bereits ab 1936 in den Werken von FED kleinere Serien von Leica-Fälschungen produziert worden wären, graviert mit Leica-Schriftzügen. Ebenso wird gelegentlich berichtet, dass vor und während dem Zweiten Weltkrieg eine Werkstätte in Krakau, der drittgrössten Stadt Polens, falsche Leicas aus FEDs hergestellt habe. Als Begründung wird erwähnt, dass diese Kameras deutschen Soldaten verkauft worden wären, denen eine originalbeschriftete FED möglicherweise Probleme mit dem damals herrschenden System bereitet hätten. Aber das hat natürlich alles nichts mit falschen FED-Zorkis zu tun, weshalb es hier nur am Rande erwähnt sei.

Böse Fälschungen?

Grundsätzlich sind Fälschungen historischer Kameras ein grosses Übel. Spätestens wenn man für eine Fälschung viel Geld ausgegeben hat, weiss man wieso. Aber man muss das dann wohl als Lehrgeld abbuchen und möglichst schnell vergessen.

Andererseits bin ich der festen Überzeugung, dass gerade Fälschungen mehr als alle Serienmodelle Unikate sind, wobei Ausnahmen natürlich die Regel bestätigen; es gibt sicher auch Kleinserienproduktionen von Fälschungen.

Ich bin gerne bereit, für eine gute Fälschung aus meinem Sammlungsgebiet Geld auszugeben, aber natürlich nicht so viel wie für ein Original. Angesichts der Arbeit, die in so einem Umbau steckt, hat dieser selbstverständlich auch einen Wert, der sich aber kaum realistisch ermitteln lässt.

Solange Fälschungen als solche gekennzeichnet werden, wie dies bei den berüchtigten "Leica Kopien" inzwischen in aller Regel der Fall ist, spricht meiner Ansicht nach nichts dagegen, damit zu handeln. Sie ergänzen eine Sammlung sicher um kuriose Einzelanfertigungen, deren historischen Wert zwar zweifelhaft ist, was sie aber nicht minder interessant macht. Ich spreche dabei natürlich nicht von "Wehrmachts-Leicas" und dergleichen Müll, sondern von Fälschungen existierender Modelle und natürlich ganz besonders von fantasievollen Neukreationen, wie der oben bereits erwähnten Zorki 75.


Wenn Sie eigene Erfahrungen mit FED-Zorki-Fälschungen gemacht haben, wäre es mir eine Freude, wenn Sie sie mit mir teilen würden.

Weitere Informationen

Eigene Angebote in diesem Zusammenhang:

Folgende Seiten sind auf deutsch:



Zurück zur Zorki-Dokumentation oder zur Kamera-Seite.


10.03.2008, letzter Update: 14.08.2009



 :
 
 
 
Alle Rechte © Guido Studer, Basel - Letzte Änderung: 30.08.2012