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Contax 137 MD

Hier finden Sie eine kurze Beschreibung der Kamera, Informationen zur Technik und meine eigenen Erfahrungen damit.

Beschreibung

Die 1980 vorgestellte und nur bis 1982 von Yashica gebaute Contax 137 MD besass gegenüber ihren Vorgängern, wie beispielsweise der Contax 139 Quartz, den entscheidenden Vorteil, einen eingebauten Motorantrieb zu besitzen. Das machte sie zwar etwas grösser und schwerer, aber sie blieb dadurch äusserst handlich. Das Tollste daran war aber die Verwendung von vier Standard-AA-Batterien, die auch viele Dutzend Filme klaglos durch die Kamera zogen, langlebig waren und erst noch sehr günstig in der Anschaffung.

Der Einschaltdrehknopf in der Basis des Auslösers besitzt drei Positionen: Aus (die LED oben auf dem Gehäuse leuchtet nicht), Ein (die LED leuchtet rot) und Batterietest (die LED leuchtet bestenfalls grün, wenn nicht, wären die Batterien zu ersetzen).

Technik

Die folgenden technischen Angaben sollen nur einen groben Eindruck von der Kamera vermitteln und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

Kameratyp: Spiegelreflexkamera
 
Sucher: Reflexsucher
 
Objektivanschluss: Contax/Yashica
 
Autofokus: nein
 
Verschluss: horizontal ablaufender Schlitzverschluss
 
Filmformat: Kleinbildfilm, 36x24mm
 
Filmtransport: motorisiert, Rückspulkurbel oben links
 
Verschlusszeiten: 11 bis 1/1000 Sekunden (Automatik), einstellbar 1 Sekunde oder kürzer
 
Empfindlichkeit: ISO/ASA 12 bis 3200
 
Automatik: Zeitautomatik (Blendenpriorität)
 
Selbstauslöser: elektronisch, 10 Sekunden
 
Serienbilder: 2 Bilder/Sekunde (spätere Versionen: 3 Bilder/Sekunde)
 
Wertanzeige: vertikale Zeitanzeige mit LEDs, inkl. "over" und "B", Blendenanzeige
 
Blitzsynchronisation: 1/60 Sekunde, Blitzschuh, Blitzbuchse, TTL
 
Eingebauter Blitz: nein
 
Grösse, Gewicht: 143x92.5x51mm, 665g

Eigene Erfahrungen

Nachdem ich viel Jahre lang diverse Gehäuse der Yashica FR-1 benutzt hatte, fand ich Ende der 80er-Jahre eine gebrauchte Contax 137 MD zu günstigem Preis. Diese Kamera überzeugte mich besonders durch ihren eingebauten Motorantrieb und die verwendeten Standardbatterien. Das Gehäuse ist sehr wertig, nicht zu schwer und für mich gut bedienbar. Ich habe während den Jahren mindestens drei Gehäuse dieses Modells besessen.

Die Contax 137 MD hat mich jahrelang treu begleitet und war die letzte filmbasierende Spiegelreflexkamera, die ich vor den digitalen Spiegelreflexen ausgiebig verwendet hatte.

Wie alle Contaxen dieser Zeit war die Belederung ein leidiges Kapitel, da sich die beim häufigen Gebrauch abrieb und dann recht scheusslich aussah. Letztlich habe ich die Belederung irgendwann komplett entfernt, was die Kamera zwar nicht wirklich hübscher machte, aber sie für mich immerhin gebrauchsfähig erhielt.



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Alle Rechte © Guido Studer, Basel - Letzte Änderung: 17.08.2009